Dragonheart 2 Ein neuer Anfang (Filmkritik)

Kurz vor seinem Tod besucht Ritter Bowen noch mal Dracos alte Höhle und entdeckt ein unversehrtes Drachenei. Er übergibt es einem Kloster, wo es 20 Jahre lang bewacht wurde. Mehr oder weniger durch Zufall entdeckt Stallbursche Geoff den jungen Drachen Drake im Keller des Klosters und freundet sich mit ihm an.

Eine dunkle Prophezeiung lockt zwei Reisende aus dem Osten ins Land. Währenddessen ernennt der König einen Verwalter, der das Volk mit sonderbaren neuen Kleiderverordnungen sekiert. Als Verwalter Osric den Drachen entdeckt, verspricht er aus Geoff einen Ritter zu machen, doch möchte er den Drachen für seine bösen Machenschaften nutzen…

Kritik:

Einige Jahre nach dem Erfolg von Dragonheart entschied man eine Fortsetzung für den Videomarkt zu drehen. Also kreierte man dem abgeschlossenen Ende des ersten Teils eine Hintertür hinzu und schon konnte es los gehen. Regisseur Doug Lefler spann die Geschichte mit neuen Charakteren weiter.

Der Film spielt 20 Jahre nach dem Tod des Ritters Bowen, daher wundert es nicht, dass keine Personen aus der Vorgeschichte hier weiterhin vorkommen. Auch wurde anscheinend der Ort des Geschehens verlagert. Die neuen Charaktere sind gut durchdacht, aber bleiben nicht ohne Klischees. Der König ist geistig nicht mehr beinand, sein Verwalter nutzt dies aus um die Macht zu ergreifen. Die beiden Reisenden aus dem Osten bringen etwas frischen Wind in die Geschichte. Die Darsteller machen ihre Sache recht gut.

Bei den Effekten mach sich das mangelnde Budget bemerkbar. Der Drache kommt aus dem Computer und wirkt graphisch recht billig. Dennoch ist der junge Drake recht süß, wenn es ihm auch am Charme des Vorgängers fehlt. Die Sets sind allerdings gut ausgestattet und tragen gut zur Atmosphäre bei. Auch die Musik passt gut zu den gezeigten Szenen.

Spannend wird’s eher selten, der Film ist mehr auf Humor aufgebaut, und dafür sorgen die teils liebenswerten Charaktere. Etwas Action gibt’s aber schon, und die Kämpfe sind gut choreographiert.

Fazit:

Nette Fortsetzung mit einigen guten Ideen aber merkbar weniger Budget.

Bewertung: 3.5 von 5.

Hier könnt ihr die Blu-ray kaufen.

IMDB

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