Dragonheart (Filmkritik)

Der grausame König kommt während eines Bauernaufstandes ums Leben und der Prinz wird schwer verletzt. Die Königin bringt ihren sterbenden Sohn zu einem Drachen und schwört, ihres Gatten Jagd auf die magischen Geschöpfe zu beenden. Der Drache gibt dem Prinzen einen Teil seines Herzens und rettet ihm somit das Leben. Doch das Herz des jungen Regenten ist verdorben und er behandelt sein Volk schlecht. Woraufhin sein treuer Ritter Bowen und Lehrmeister dem Drachen die Schuld gibt und fortan auf die Jagd geht.

Jahre später schindet der junge König sein Volk weiterhin und Ritter Bowen zieht als Drachentöter durchs Land. Als er auf den letzten verbliebenen Drachen trifft und nach einem langen, unentschiednen Kampf auf dessen Angebot einwilligt, tun sich die Beiden zusammen um den Dörfern das Geld aus den Taschen zu ziehen…

Kritik:

Etwas angestaubt, aber immer noch sehr unterhaltsam wirkt heute Rob Cohens Fantasyspektakel. Angesiedelt im feudalen Britannien bedient Cohen einige Klischees und punktet mit sympathischen Charakteren und teils unfreiwilliger Komik.

Der Hauptprotagonist, Drache Draco, wird im Original von Sean Connery. Aber das alleine war Cohen nicht genug. So wurden Connerys Gesichtsausdrücke aufgenommen und dem Drachen, der aus der Muppetschmiede stammt, verpasst. Auch die Feuerspuckeffekte sind durchaus sehenswert. Draco darf so Einiges anzünden.

Als bald arbeitsloser Drachentöter tritt Dennis Quaid auf und nimmt seine Rolle auch mit etwas Humor. Die übrigen Charaktere sind gut durchdacht. Die Maid und der Mönch haben auch so einige Lacher auf ihrer Seite. Der junge König nervt einfach nur, aber das soll er ja. Die Charaktere entwickeln sich im Verlauf des Films weiter.

Die Ausstattung ist stimmungsvoll und die Sets sind gut in Szene gesetzt. Die Musik ist sehr gelungen und passt stets zu den gezeigten Szenen. Die Kampfszenen sind jetzt nichts Besonderes aber auch nicht ganz schlecht. Mit mehr Budget hätte man das Ganze opulenter gestalten können, aber dafür ist der Drache cool.

Fazit:

Eine gelungene, und vor allem locker sympathische Fantasykomödie.

Bewertung: 4 von 5.

Hier könnt ihr die Blu-ray kaufen.

IMDB

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