Fast Food Family (Filmkritik)

Als ihre Mutter über den Sommer nach Australien reist, sind die fünf Kinder mehr oder weniger begeistert. Besonders die ältern Kids freuen sich über die erlangte Freiheit. Doch der Schrecken ist groß als die alte Frau Sturack, der Babysitter vor der Tür steht. Die Alte führt ein strenges Regiment, was den Kids natürlich sehr gegen den Strich geht. Doch das Problem löst sich bald von selbst, als der Hausdrachen an einem Herzinfarkt stirbt.

Nun stehen die Kids nicht nur ohne Aufsicht da, sondern auch ohne Geld. Also muss ein Job her. Während sich Sue-Ellen in einem Burgerlokal abrackert, macht ihr Bruder Kenny Party. Das kann natürlich auf Dauer nicht gut gehen…

Kritik:

Keine Ahnung warum unsere deutschen Nachbarn den Filmtitel „Don’t tell Mom the Babysitter’s Dead“ in „Fast Food Family“ übersetzt haben. Stephen Herek erzählt uns eine witzige Geschichte übers Erwachsenwerden und hält den Zeitgeist der späten 80er, frühen 90er sehr gut für uns fest.

Die Darsteller rauchen andauern, Me too ist noch weit entfernt und so muss sich unsere Protagonistin mit sexistischen Machos rumplagen, den Jugendlichen liegt mehr an Party ohne sich über Irgendwas Sorgen zu müssen. Ihre Proletensprache findet sich in einigen Filmen aus dieser Epoche. Etwas kurz kommt die Babysitterin. Doch konzentriert sich Herek vor allem auf die Entwicklung der Kinder.

In der Hauptrolle sehen wir Christina Applegate, die wir schon als Dumpfbacke der Bundys kennen. Die damals 18jähre überzeugt voll und ganz in ihrer Rolle als große Schwester, die Verantwortung für ihre Geschwister übernimmt. Obwohl sie sich mit Lügen einen Job ergaunert, gelingt es ihr die Fassade aufrecht zu erhalten und mit ihrer sympathischen Art Erfolg zu haben. Aber auch ihre Geschwister entwickeln sich weiter.

Die Ausstattung der Sets ist sehr gelungen und auch die Musik untermalt das Ensemble gekonnt. Der Humor ist gekonnt platziert und keinesfalls übertrieben. Gelegentlich bleiben auch ruhige Momente, wo die Charaktere an ihren Beziehungen arbeiten.

Fazit:

Gelungener Feel-Good Film aus einer hippen aber lang vergangenen Ära.

Bewertung: 3.5 von 5.

IMDB

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