The Intruder – Der Eindringling (Filmkritik)

Tom (Koen de Bouw) ist Arzt in Brüssel und allein erziehender Vater einer 14 Jährigen Tochter. Eines Tages verschwindet Luise einfach spurlos, nur einen kleinen Notizzettel hinterlassend, in dem sie bekundet, dass sie ihren Vater gern hat.

Tom zerbricht nachgehend an dem Verlust. Und doch gibt er die Hoffnung nicht auf. 18 Monate später zeigt er noch immer ihr Bild herum, geht jedem Hinweis nach. Bis er schließlich auch seinen Job verliert. Nun legt Tom sein Hauptaugenmerk auf die Suche nach seiner Tochter.

In einem Cafe trifft er auf die 16 jährige Charlotte, die das Mädchen auf dem Bild erkennt. Seltsamerweise ist auch Charlotte vor 18 Monate von zuhause ausgerissen. Er nimmt das Mädel mit in seine Wohnung, wo am nächsten Morgen schon die Polizei anklopft und Tom der Kinderschänderei bezichtigt. Sein Bruder, der bei der Polizei arbeitet, sorgt für Toms Freiheit, sodass dieser seine Suche fortsetzen kann. Auch Charlotte wird von ihren Eltern abgeholt. Und so folgt ihr Tom in ein kleines Kaff, in dem nur 4 Familien wohnen.

Als Fremder hat es Tom nicht leicht. Argwöhnige Blicke verfolgen ihn. Die Dorfgemeinschaft hält zusammen. Niemand kann ihm weiterhelfen. Bis Tom auf ein dunkles Geheimnis kommt…

Kritik:

Dieser belgische Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Er wirkt auch sehr authentisch, doch leider vermag er kaum zu fesseln. So entstehen übermäßige Längen, die weder dem Storyaufbau, noch der Spannung helfen. Richtig interessant wird das Ganze erst am Ende, wo die Auflösung präsentiert wird. Ansonsten dümpelt das Werk einfach vor sich hin.

Die Schauspieler reißen den Film auch nicht wirklich raus, denn sie siedeln sich allesamt im Mittelfeld an. Sie spielen weder übermäßig gut, noch extrem schlecht. Der Hauptdarsteller Koen de Bouw vermag seine Verzweiflung anschaulich rüber zu bringen. Er ist ein kleiner Lichtblick in dem Werk.

Fazit:

Für Krimifans könnte der Film durchaus interessant sein. Ansonsten würd ich eher zum vorherigen ausleihen raten. Falls ihr noch eine Videothek findet.

2/5

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