Ghost Rider – Extended Version (DVD Review)

Inhalt:

Johnny Blaze, waghalsiger Fachmann für Motorrad-Stunts, hat sich einst an den Teufel verkauft und die Freundin verlassen müssen, um so das Leben seines verunglückten Vaters zu retten. Seitdem mutiert Johnny nachts zum mächtigen „Ghost Rider“, einem gnadenlosen Rachegeist. Nun bietet ihm Mephisto einen Weg an, die große Liebe zurückzugewinnen. Er soll Blackheart ausschalten, den ureigenen Sohn des Leibhaftigen, der seinen Vater vom Thron stoßen und auf Erden eine noch grausamere Hölle errichten will.

Bild:

Die Bildwiedergabe lässt keine Fehler erkennen. Die Schärfe ist auch hohem Niveau, und kann diesen Level den ganzen Film über halten. Helligkeit und Kontrast sind gut aufeinander abgestimmt. Da der Film größtenteils nachts spielt, geht dadurch auch kein Detail verloren. Die Farben leuchten satt und kräftig.

5/5

Ton:

  • Dolby Digital 5.1 Deutsch
  • Dolby Digital 5.1 Englisch

Die Tonwiedergabe überzeugt auf der ganzen Linie. Die beiden 5.1 Spuren erzeugen perfekten Raumklang. Die Töne kommen wuchtig aus allen Lautsprechern, besonders der Subwoofer kommt ordentlich zum Einsatz. Die Dialoge sind gut verständlich und werden nicht überlagert. Bei der deutschen Spur wurde die Stimme des Teufels etwas digital verfremdet, so dass er dumpfer klingt, was allerdings sehr gut rüber kommt. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Spuren nicht voneinander. Eine DTS Spur gibt es leider nicht.

5/5

Extras:

  • Videostoryboards
  • Making of
  • Entwicklung der Comics
  • Trailer
  • Audiokommentare

Das Bonusmaterial ist durch das fast 80minütige Making of sehr ausführlich ausgefallen. Dieses teilt sich in 3 Episoden auf:

Spirit of Vengeance
Hier spricht das Team über die Comics, die Dreharbeiten und ihre Kollegen. Außerdem gibts einen ordentlichen Einblick in die Dreharbeiten, inkl. der Greenboxaufnahmen. Auch der Motorraddesigner kommt zu Wort und stellt die Bauphasen vor.

Spirit of Adventure
Hier erfährt man mehr über die Kameraarbeit, die Stunts und Storyboards. Einige Zeit wird auch den Kostüm- und Maskenbildnern gewidmet.

Spirit of Execution
Dabei geht es um die Postproduktion und die nachträgliche Computeranimation.

Ebenso interessant ist die Entstehungsgeschichte des Comics, das in 3 Jahrzehnte unterteilt ist. Als Draufgabe gibts noch die Videostoryboards, Trailer und 2 Audiokommentare.

4,5/5

Fazit:

“Ghost Rider“ ist einer gelungene Comicverfilmung und sorgt für Popcornstimmung. Nicholas Cage kann in seiner Rolle wie gewohnt überzeugen.Sony hat sich bei der technischen Aufarbeitung viel Mühe gegeben. Besonders das ausführliche Making of weiß zu begeistern. Als Draufgabe gibts ein kleines Spritzgussmotorrad in der limitierten Version.

5/5

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