Cult of Chucky (Filmkritik)

Andy ist zurück, und er hat Chuckys Kopf aus dessen Überresten aufgehoben und teilt sich eine Waldhütte mit ihm.

Seit dem Chucky ihre Familie ausgelöscht hat ist Nica in einer Heilanstalt für psychisch kranke Personen. Ihr Arzt möchte sie in eine andere Anstalt verlegen. Natürlich glaubt niemand an eine Mörderpuppe, so wird Nica für die Morde verantwortlich gemacht. Doch um gegen ihr Trauma anzukämpfen, taucht der behandelnde Arzt mit einer Chucky Puppe bei der Gruppentherapie auf. Dieser wird gleich von Madeline, deren Baby gestorben war, in Beschlag genommen.

Eines Tages taucht Tiffany Valentine in der Anstalt auf, die der Vormund von Nicas Nichte ist. Da die Nichte gestorben ist, bringt Tiffany Nica die Chucky Puppe, die die Nichte zur Therapie verwendet hatte. Es dauert nicht lange, bis Chucky in der Heilanstalt auf die Jagt geht…

Kritik:

Don Manchini durfte mit dem 7. Teil der Chucky Reihe gleich an seinem Vorgänger anschließen und fuhr die Reihe nun endgültig an die Wand. Dabei hat er allerdings gute Ansätze. Auf der anderen Seite leidet der Film an Logiklöchern, Vorhersehbarkeit und zu vielen Chuckys.

Wer den Abspann von Teil 6 abgewartet hat, weiß dass Andy und Tiffany wieder da sind. Andy hat sich die Überreste von Chucky gekrallt und lebt mit dem Puppenkopf in einer WG. Tiffany ist es gelungen Chucky in andere Puppen zu bringen und sie stellt damit Nica nach, die ihr Dasein in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher, zusammen mit normal psychisch Kranken fristet. Tja, Cucky oder die Chuckys tun was sie am besten können, und niemand glaubt Nica. Andy, dessen Part eigentlich relativ unnötig ist, eilt ihr zu Hilfe.

Gelungen ist die Farbgestaltung am Set, so ist die Anstalt im Gunde weiß und steril gehalten. Auch die Zimmer sind kühl gehalten. Hingegen der Gruppentherapieraum, wo die Protagonisten ihre dunklen Geheimnisse preis geben und über ihre Psyche sprechen, ist dunkel und schwarz gehalten. Der stetige Schneefall bei Außenaufnahmen trägt seinen Teil zur Atmosphäre bei. Musikalisch gibts keine Überraschungen.

Eine Steigerung gabs beim Gewaltgrad. Die Morde sind hier wesentlich Blutiger, wenn auch mit CGI, als im Vorgänger. Leider machten blutigen Morde allein keinen guten Film aus. Spannung gibts so gut wie keine. Obwohl versucht wird, diese zu generieren, gelingt es nicht. Und die Aufteilung auf mehrere Chucky Puppen ist irgendwie dämlich, auch wenn es für den ein oder anderen witzigen Moment sorgt, sobald diese aufeinander treffen.

Fazit:

Naja, als würdigen Abschluss der Reihe würde ich Cult of Chucky nun wirklich nicht bezeichnet. Ganz schlecht ist er auch nicht.

Bewertung: 2 von 5.

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