Die Stunde wenn Dracula kommt (Filmkritik)

Im 17. Jahrhundert wird die junge Prinzessin Asa als Hexe gebrandmarkt, geschändet und schließlich am Scheiterhaufen angesengt, denn der Regen löscht das Feuer. Sterbend stößt sie Flüche und Verwünschungen aus. 200 Jahre ziehen durchs Land und Asa gerät in Vergessenheit. Zufällig stoßen die beiden Gelehrten Dr. Gorobec und Dr. Kruvajan auf die Gruft der vermeintlichen Hexe, als ihre Kutsche im düsteren Wald eine Panne hat. Fasziniert vom Leichnam mit der Hexenmaske verletzt sich der Ältere unbemerkt an einer Glasscherbe. Sein Blut erweckt die Tote wieder zum Leben.

Gleichzeitig plagen Asas Nachkommen, dem amtierenden Schlossherren Vajda schreckliche Vorahnungen, und er sorgt sich zu Recht um seine Kinder. Vor allem Tochter Katja ist der Hexe Asa sehr ähnlich. Es dauert nicht lange, bis die ersten Menschen strerben…

Kritik:

Altmeister Mario Bava bescherte uns 1960 einen stimmungsvollen Gruselfilm, der mit einer interessanten, wenn auch nicht allzu neuen Geschichte aufwartet. Heutzutage wirkt der Film schon etwas angestaubt und teilweise komisch, doch gelingt es ihm auch etwas Spannung aufzubauen.

Besonders gelungen sind die Sets, die durch gute Kameraführung die Atmosphäre des Films ausmachen. Gedreht hat Bava in Schwarz/Weiß, was dem Flair gut tut. Die Musik ist ebenfalls gelungen. Die Effekte sind für die damalige Zeit recht gelungen.

Bei den Charakteren gibt’s wenige Überraschungen. Neben Hexe und Schergen, begegnen wir einen Schlossherren, seinen hübschen Kindern und zwei Gelehrten, die den Tag retten sollen. Die Darsteller machen dabei ihre Sache recht gut, auch wenn die Bösen etwas zuviel reden.

Fazit:

Gruselklassiker mit beeindruckender Kulisse.

Bewertung: 3 von 5.

IMDB

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