Und täglich grüßt das Murmeltier (Filmkritik)

Der frustrierte und egozentrische Wetteransager Phil Conners ist in seinem Job nicht besonders glücklich. Noch dazu schickt ihn der Sender wieder in ein Kaff an der Ostküste um vom Murmeltiertag zu berichten. Bei den Festlichkeiten wird ein Murmeltier geweckt, und wenn es seinen eigenen Schatten sieht, werden weitere sechs Wochen Winter prophezeit. Sarkastisch berichtet Phil über das Event um recht schnell wieder aus dem Kaff verschwinden zu können. Doch dies wird durch einen aufziehenden Schneesturm verhindert. Als Phil am nächsten Tag aufwacht, erlebt er den vergangenen Tag erneut, und erneut und erneut…

Kritik:

Es ist einfach herrlich Bill Murray in Harold Ramis Meisterwerk bei seinen Eskapaden zu beobachten. Jeder Tag bringt witzigere Szenen als der davor. Murray ist dabei herrlich böse und sarkastisch. Ramis wollte eigentlich andere Schauspieler casten, doch die waren allesamt zu nett für die Rolle.

Und so wacht eben Bill Murray täglich zu Sonny und Chers Hit auf und interagiert mit seinem Umfeld täglich boshafter, bis er die Situation ausnutzt um seine Mitmenschen besser kennen zu lernen. Wir wissen nicht, wie er in diese Zeitschleife gelangt ist, und Phil setzt alles dran, da wieder raus zu kommen und zeigt uns dabei auch seine romantische Seite. Doch bis dahin wird uns nicht langweilig. Jeder Tag endet aufregender, um immer wieder mit „I got you babe“ zu beginnen.

Raimis widmet aber auch den Nebencharakteren etwas Zeit, und so fügen sie sich perfekt in die Geschichte ein und sorgen mit Phil für so manch witzigen Moment. Die Darsteller überzeugen allesamt in ihren Rollen.

Aber auch die kleine Stadt versprüht ihren heimeligen Charme. Die Gebäude sind gut ausgestattet und sehen recht einladend aus. Auch die Einwohner scheinen allesamt sehr nett zu sein, wodurch Phil mit seiner sarkastischen Boshaftigkeit besonders heraus sticht. Gegen Ende schlägt der Film in Richtung Feel-Good um, was einen gelungenen Abschluss bringt.

Fazit:

Ein witziger und zum Nachdenken anregender Film, der zwar nicht an Weihnachten spielt aber sehr gut ins Programm passt.

Bewertung: 5 von 5.

IMDB

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