The Passenger (Filmkritik)

Auf dem Weg zu einem Wallfahrtsort teilen sich mehrere Personen einen Uber. Der alte Van samt Fahrer stößt bei den Passagierinnen auf wenig Begeisterung. Und dass er nicht auf der mautpflichtigen Hauptstraße bleibt passt den Damen auch nicht. Als sie in der Dunkelheit eine Frau anfahren, nehmen sie die Verletzte mit. Doch die entpuppt sich als grausliches Monster, das nach dem Leben der Insassen trachtet…

Kritik:

Raúl Cerezo und Fernando González Gómez liefern uns einen interessanten Monsterfilm Beitrag, der in mancher Hinsicht an die großen Genrevertreter erinnert. So gelingt es ihnen zum Beispiel mit manchen Szenen mit Hilfe von Nebel an die Anfänge des Horrorfilms zu erinnern.

Das Monster hat dem Anschein nach außerirdischen Ursprung, und breitet sich wie ein Parasit in den befallenen Menschen aus. Dabei sind die Masken sehr gut und stimmungsvoll gelungen. Den Regisseuren gelingt auch die Spannung stetig aufzubauen und das Tempo im rechten Moment zu erhöhen.

Der Film spielt in der spanischen Pampa, wo zwischen Ortschaften oft weite Entfernungen liegen und nur gelegentlich kleine Siedlungen auftauchen. Der Großteil der Handlung findet nachts statt, was der Atmosphäre des Films sehr gut tut. Die Sets sind dabei auch sehr gut in Szene gesetzt und tragen ihren Teil zur Stimmung bei. Die musikalische Untermalung ist stets passend gewählt.

Ramiro Blas als Antiheld Blasco überzeugt als konservativer Macho, und kommt dadurch nicht besonders gut bei seinen Passagierinnen an, die ihn für ein frauenfeindliches Ekel halten. So gestaltet sich die Fahrt größtenteils als Streiterei, die durch das Auftreten des Monsters unterbrochen wird. Die Darsteller überzeugen in ihren Rollen. Auch der alte Van, vom Besitzer liebevoll Vannie genannt, ist gut in Szene gesetzt.

Fazit:

Gelungener Monsterfilm mit einer Prise Humor.

Bewertung: 3.5 von 5.

IMDB

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