Detective Grace – Staffel 1 (DVD Review)

Die erste Staffel der britischen Krimidramaserie Detective Grace erzählt vom aufreibenden Alltag des vom Schicksal gezeichneten Polizisten Roy Grace aus dem englischen Seebad Brighton, der nach dem mysteriösen Verschwinden seiner geliebten Frau Sandy gegen emotionale Dämonen kämpft und nur noch für seinen zermürbenden Job lebt…

Folge 1 – Stirb ewig:
DSI Roy Grace (stark: John Simm, Life on Mars, Doctor Who, Mad Dogs) arbeitet in einem trostlosen kleinen Hinterzimmer an ungelösten und längst vergessenen Fällen, die wenig oder gar keine Aussicht auf Aufklärung haben. Sein Ruf hat nach seinem letzten Fall stark gelitten, als die Presse herausfand, dass er während der Ermittlungen ein Medium um Hilfe gebeten hatte. Und auch bei seiner Vorgesetzten ACC Alison Vosper (Rakie Ayola, Inspector Barnaby, Mord auf Shetland) stoßen seine unorthodoxen Ermittlungsmethoden auf wenig Verständnis: „Geister. Medien. Das ist keine Polizeiarbeit. Das ist Showbusiness, und Sie haben das in einen Gerichtssaal getragen.“ Deshalb wird sogar geplant, ihn komplett aus dem operativen Dienst abzuziehen. Einzig sein Kollege DS Glenn Branson (Richie Campbell, Liar, Death in Paradise) hält unbeirrt zu ihm. Branson kann nicht mehr mit ansehen, wie sein bester Freund nach dem Eklat bei den Cold Cases verkümmert und sogar sein geliebter Job auf dem Spiel steht. Deshalb bittet er Grace in einem neuen Fall um dessen Hilfe. Branson: „Ich bräuchte was von der alten Grace-Magie. Das heißt, wenn du sie erübrigen kannst. … Um der alten Zeiten willen“: Ein Junggesellenabschied scheint völlig außer Kontrolle geraten zu sein, denn der erfolgreiche Immobilienentwickler Michael Neward ist kurz vor seiner Hochzeit nicht mehr aufzufinden – und vier seiner Freunde sind tot. Die verzweifelte Verlobte des vermissten Bräutigams erinnert Grace an seinen eigenen Schmerz, darum lässt er sich von dem Fall auch emotional mitreißen und gerät in Gefahr, nicht mehr objektiv zu ermitteln. Und obwohl er auf der Abschussliste seiner Vorgesetzten steht, konsultiert Grace erneut heimlich den „Pendelmann“…

Folge 2 – Stirb schön:
Grace und Branson werden in eine Wohnung gerufen und finden dort einen Toten vor, dem anscheinend bizarre SM-Praktiken zum Verhängnis wurden. Parallel gerät der Geschäftsmann Zack Bryce per Zufall an einen USB-Stick, der ihm Zugang zu einer Website im Darknet ermöglicht. Darauf ist die Inszenierung eines Mordes an einer jungen Frau zu beobachten. Bevor Bryce damit zur Polizei gehen kann, werden er und seine Familie von einem Unbekannten bedroht. Währenddessen findet eine Spaziergängerin in den idyllischen Downs, einer Hügellandschaft in der Nähe von Brighton, Teile eines Frauenkörpers. Grace wittert einen Zusammenhang zwischen dem vermeintlich autoerotischen Todesfall und dem Fund der zerstückelten Frauenleiche…

Detective Grace ist die gelungene TV-Adaption der international beliebten Krimireihe um DSI Roy Grace aus der blutgetränkten Feder von Peter James. Der 1948 in Brighton geborene Bestsellerautor erhielt zwar einige Angebote zur Verfilmung seiner Romane, war aber nie ganz von dem jeweiligen Ansatz überzeugt. Doch bei diesem Projekt war er sicher, dass sowohl seine Hauptfigur Roy Grace als auch dessen „Partner in Crime“ Glenn Branson, der „Spirit“ seiner Bücher sowie die Bedeutung des Schauplatzes Brighton von den Machern (u. a. Drehbuchautor Russell Lewis, Der junge Inspektor Morse, Lewis – Der Oxford-Krimi) wirklich verstanden wurden. Tatsächlich sei Detective Grace-Darsteller John Simm (dessen Schwiegervater übrigens über dreißig Jahre lang Polizist bei der Met Police in London war) exakt so, wie James ihn sich immer vorgestellt hatte – ein wahrer Glücksfall in der künstlerischen Zusammenarbeit.

Bild:

Das Bild wird in dunklen und kräftigen Farben präsentiert. Sie wirken sehr natürlich. Kontrast und Helligkeit sind gut eingestellt, so gehen keine Details im Dunkeln verloren. Gelegentlich fällt ein leichtes Rauschen auf, grobe Defekte gibt es aber nicht. Die Schärfe ist im guten Mittel und unterliegt nur selten Schwankungen.

Bewertung: 4 von 5.

Ton:

  • Dolby Digital 5.1 Deutsch
  • Dolby Digital 5.1 Englisch

Auch der Ton ist gelungen. Er kommt wuchtig und mit gut abgemischten Höhen und Tiefen aus den Lautsprechern, dabei sind die Dialoge immer gut verständlich. Tondefekte fallen keine auf. Die beiden Tonspuren unterscheiden sich qualitativ nicht voneinander.

Bewertung: 4 von 5.

Extras:

Leider gibt es keine Extras.

Fazit:

Die Verfilmung der Krimireihe überzeugt mit einer herrlich düsteren Szenerie, gut durchdachten Charakteren und spannenden Geschichten. Krimifans kommen voll auf ihre Kosten.

Bewertung: 4 von 5.

Wir bedanken uns bei Glücksstern PR für die freundliche Unterstützung.

Hier könnt ihr die DVD kaufen.

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Ein Kommentar zu „Detective Grace – Staffel 1 (DVD Review)

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