Live is Life (Filmkritik)

Der letzte Schultag 1985. Wie jedes Jahr reist der 15jährige Rodri mit seiner Familie aus Katalonien in die Heimatstadt seiner Eltern in Galizien. Rodri freut sich darauf seine alten Freunde wieder zu sehen und einen unbekümmerten Sommer zu genießen, bevor er im Herbst wieder auf seine Mobber trifft. Leider gibt es solche Deppen auch in seiner alten Heimat.

Ihre Kindheit haben Rodri und seine Freunde mittlerweile hinter sich gelassen und auch die Stimmung der Clique ist etwas getrübt, da einer aus der Gruppe an Krebs erkrankt ist. Um etwas vom Alltag abzuschalten beschließen die Jungs einen Fahrradausflug auf einen nahen Berg zu unternehmen. Legenden zufolge soll eine magische Blume dort oben wachsen, die alle Krankheiten in der Mitsommernacht heilen kann…

Kritik:

Schon in der Eröffnungsszene von Dani de la Torres Film erinnern uns Opus mit ihrem Hit das Leben zu genießen. Und so führt uns Torre in ein aufregendes Abenteuer, zurück in die 80er und lässt Erinnerungen an unsere eigene Jugend wieder aufkeimen.

In letzter Zeit werden die 80er immer wieder recht gern als Epoche für Serien und Filme verwendet. Niemand spielt mit dem Handy, die Leute gehen raus, erleben wirkliche Abenteuer, Mobbern kann man aus dem Weg gehen und die Musik war einfach geil.

Und so begleiten wir fünf Teenager durch die atemberaubende Landschaft Spaniens auf ihrem Weg um Heilung für ihren Freund und ihre Freundschaft zu finden. Dabei bleibt genug Zeit um Spaß zu haben und unbekümmert in fremden Pools zu schwimmen. Aber ihr Weg führt sie auch durch weniger freundliche Gegenden und die klassische Mobbertruppe ist ihnen stets auf den Fersen.

Torre fängt die Landschaft gut ein und auch die Musik passt stets zu den gezeigten Szenen. Die Sets sind opulent ausgestattet und versprühen ihren Charme, der zur Atmosphäre im Film beiträgt.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und erzählen ihre Geschichte im Verlauf des Films. Die fünf Jungs sind sympathisch dargestellt und entwickeln sich auf ihrer Reise weiter. Die Darsteller machen ihre Sache recht gut und es gelingt ihnen auch ihre Gefühle authentisch darzustellen. Locker chillige Momente überwiegen, doch ist auch Zeit für nachdenkliche Dramatik.

Fazit:

Ein sehr gelungenes Jugendabenteuer mit gut gespielten Höhen und Tiefen über Freundschaft und das Erwachsenwerden.

Bewertung: 4 von 5.

IMDB

Den Film könnt ihr auf Netflix anschauen.

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