The Cellar (Filmkritik)

Familie Woods zieht in ein altes Herrenhaus. Tochter Ellie ist allerdings wenig begeistert, denn sie vermisst ihren Freund und ihre Clique. Schon in der ersten Nacht lassen die Eltern ihre Kinder allein im Haus, weil sie noch Einiges im Büro zu erledigen haben. Das Haus ist den Kindern recht unheimlich und besonders der Keller strahlt eine dunkle Aura aus. Als der Strom ausfällt und Elli zum Sicherungskasten hinunter geht, verschwindet sie in der Dunkelheit.

Papa Brian glaubt, dass Ellie weg gelaufen ist, da sie vom Umzug ja so frustriert war. Doch Suchaktionen bleiben erfolglos. Mama Keira gibt sich mit der Theorie aber nicht zufrieden und beginnt in Ellies Social Media und im Haus nach Hinweisen zu suchen. Im Keller macht sie eine beängstigende Entdeckung, und schon bald hört sie Stimmen im Haus…

Kritik:

Autor und Regisseur Brendan Muldowney widmet seinem Kurzfilm eine abendfüllende Version und überzeugt mit einer gut durchdachten Geschichte und prickelnder Spannung. Obwohl die Ausgangslage, Familie kauft Gruselhaus und bereut es alsbald, schon so oft in Film und Serie verarbeitet wurde, gelingt Muldowney ein konstanter Gruselfaktor.

Denn er bleibt relativ auf dem Boden und verzichtet auf die oft verwendete Eröffnungsschockszene. Er lässt die Familie einziehen, ohne etwas über das Haus und dessen Vergangenheit zu wissen. Schon bald baut sich langsam die Spannung auf und Tochter Ellie verschwindet in der Dunkelheit des Kellers, vor dem sie sich zuvor schon gefürchtet hatte. Die Eltern rufen nicht gleich einen Geisterjäger, sondern wenden sich an die Polizei. Muldowney baut auch den Faktor Social Media ein und zeigt auf, dass Ellie gemobbt wurde, weil sie sich von der breiten Masse abhob. Interessanterweise arbeiten die Eltern in diesem Bereich.

Seltsame, im Haus verteilte Symbole, kleine Hinweise und der gute Einsatz von Kameraarbeit und Musik lassen eine dichte, gruselige Atmosphäre entstehen. Gelegentlich bewegen sich Dinge in der Dunkelheit, aber nie zu aufdringlich. Das gruselige Haus ist sehr gut gestaltet und hervorragend in Szene gesetzt. Gegen Ende steigt das Spannungslevel weiter an, wir erfahren womit es die Familie zu tun hat.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und entwickeln sich über den Film weiter. Die Darsteller machen ihre Sache recht gut und überzeugen in ihren Rollen. Es gelingt ihnen auch Emotionen gut dazustellen ohne dabei zu übertreiben.

Fazit:

Gruselhausfans bekommen spannenden Nachschub, der mit einer interessanten Geschichte und guten Darstellern überzeugt.

Bewertung: 4 von 5.

Wir bedanken uns bei Koch Media für die freundliche Unterstützung.

Hier könnt ihr die DVD kaufen.

IMDB

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