Fear Street 1666 (Filmkritik)

Als Deena und ihr Bruder Sarah Fiers Hand finden, taucht Deena in eine weitere Vision ein und findet sich im Jahr 1666 in der Siedlung Union wieder, die erst später in Shadyside und Sunnyvale getrennt wurde. Die Bewohner Unions sind sehr abergläubisch und fürchten den Wald in der Dunkelheit. Doch die Dorfjugend rund um Sarah lässt sich von alten Geschichten nicht abschrecken und streifen des Nächtens im Wald herum um zu feiern. Im Wald lebt die Witwe Mary, die sich der Naturheilkunde und dem okkulten verschrieben hatte. Sie prophezeit Sarah sich vor dem Morgenstern zu hüten.

Als Sarah, die die Avancen ihres Verehrers Caleb gekonnt abwendet, mit ihrer Freundin im Wald beim Sex gesehen wird, ereignen sich fortan seltsame Dinge im Dorf. Der Priester verfällt dem Wahnsinn und tötet Kinder, die Ernte verdirbt und bald rufen die religiösen Fanatiker Sarah und ihre Freundin Hannah als Hexen aus. Einzig Solomon, der Vorfahre des Sheriffs ist auf Sarahs Seite…

Kritik:

Der dritte Film der Reihe führt uns noch weiter in der Zeit zurück und ergründet die Ursprünge der mysteriösen Mordserie. Leigh Janiak vollendet ihre Trilogie mit der spannenden Vorgeschichte, die hier nicht den ganzen Film vereinnahmt, denn das Ende führt uns wieder nach 1994. Und bis dahin erfahren wir die Zusammenhänge der Charaktere über die Jahrhunderte hindurch.

Im Mittelpunkt steht wieder eine lesbische Liebesgeschichte, die für die konservativen Religionsfanatiker schon Grund genug für eine Hexenjagd ist. Doch es wird auch wirklich okkult und Freunde des Subgenres kommen voll auf ihre Kosten. Dank der gut gestalteten Kulisse und dem passenden Einsatz von Licht und Musik entsteht eine dichte Atmosphäre. Die Vorgeschichte entwickelt sich etwas vielschichtig und bleibt somit interessant. Spannung kommt diesmal etwas mehr auf, aber es gibt auch wieder gut gemachte, blutige Effekte.

Die Charaktere sind abermals gut durchdacht und wurden hier von den Darstellern der vorherigen Filme dargestellt. Sie machen ihre Sache wieder recht gut. In der zweiten Hälfte kehren wir ja nach 1994 zurück und es begegnen uns einige bekannte Gesichter aus dem ersten Teil.

Das Finale überzeugt dann wieder mit Tempo, etwas Humor und guter Musik. Der Kontrast zur Vorgeschichte ist groß. Dennoch ist es gut, dass nicht vier Filme daraus wurden, denn mehr hätte die Geschichte wohl nicht hergegeben.

Fazit:

Ein sehr gelungener Abschluss der Trilogie.

Bewertung: 4 von 5.

IMDB

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