Fear Street 1994 (Filmkritik)

Die Kleinstadt Shadyside ist schockiert als anno 1994 ein unbescholtener Mann mit einer Totenkopfmaske acht Menschen in der hiesigen Mall tötet. Doch war dies nicht der erste furchtbare Vorfall in der kleinen Stadt. In der Nachbarstadt Sunnyvale hingegen ist seit über 30 Jahren nichts passiert, was die Rivalität der Jugendlichen der beiden Städte seit Jahren anheizt. Und so ging auch die Beziehung von Deena und Samantha in die Brüche, die jeweils in der anderen Stadt wohnen.

Seit vielen Jahren hält sich die Legende um die Hexe Sarah Fier in Shadyside, die angeblich den Ort verflucht hat und so schreibt man ihr auch die aktuellen Morde zu. Als ein Streit nach einem Footballspiel eskaliert, kommt es zu einem Autounfall im Wald und Sam blutet auf das Grab der Hexe.

Fortan stellt ein in Totenkopfmaske verkleideter Mann den Shadyside Schülern nach. Deena vermutet Sams Freund Peter hinter dem Maskenmann und stellt ihre Ex und Peter im Krankenhaus zur Rede. Doch dann taucht plötzlich der echte Maskenmann auf und beginnt ein Massaker im Krankenhaus, und schon bald tauchen andere Mörder aus der Vergangenheit wieder auf und Sam wird von Visionen geplagt…

Kritik:

Netflix und Leigh Janiak schufen mit der Fear Street Reihe drei Filme die auf R.L. Stines Romanen basieren. Die Filme bauen aufeinander auf und erzählen die Geschichte auf mehrere Zeitebenen.

Wir beginnen im Jahr 1994. Janiak hat die 90er gut eingefangen. Die Kleidung, Alltagsgegenstände und die Stimmung sind ihr dabei sehr gelungen. Bei der Musik hat sie ein wenig schlampig recherchiert. Manche Stücke kamen erst nach 1994 raus. Der Auftakt stellt uns eine Gruppe Jugendliche vor, die der Geschichte um die Hexe Sarah Fier dank den Nachforschungen von Deenas Bruder Josh auf dem Grund gehen. Bald mach sie mit Killern aus vergangnen Jahren, die eigentlich alle Tot sein sollten, Bekanntschaft.

Janiak gelingt es in mehreren Szenen Spannung aufzubauen, die in blutige Action gipfelt. Die Effekte sind teilweise handgemacht und überaus gelungen. Auch die CGI Effekte passen sich gut ins Bild ein und der Bodycount ist durchaus ansehnlich. Auch die Masken sind sehr überzeugend. Generell ist die Setausstattung opulent und detailreich ausgefallen. Die Musik passt stets zu den gezeigten Szenen, und ein paar musikalische Schmankerl, wie Iron Maidens Fear of the Dark, sind auch mit dabei.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und passen sehr gut in die Geschichte. Dank Netflix fand auch ein lesbisches Paar Platz in der Gruppe. Janiak lässt uns in die Hintergrundgeschichte ihrer Protagonisten eintauchen und diese dürfen sich über den Film hinweg weiter entwickeln. Die Darsteller wurden gut gewählt und überzeugen in ihren Rollen.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt, der die Rahmenhandlung erzählt und die Basis für die folgenden beiden Filme darstellt.

Bewertung: 4 von 5.

IMDB

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