Fear Street 1978 (Filmkritik)

Der Horror in Shadyside ist noch nicht überstanden. Da Sam noch immer von der Hexe besessen ist, suchen Deena und Josh die Überlebende des Camp-Massakers von 1978, Cindy Berman, auf. Cindy erzählt den Beiden von ihrem letzten Sommercamp und wie ihre Schwester Ziggy gestoben ist.

Ziggy wurde von den anderen Kids im Ferienlager sekiert, weil sie rote Haare hatte und von den anderen als Hexe bezeichnet wird. Das Camp befindet sich zwischen Sunnyvale und Shadyside. Der jährliche Höhepunkt soll auch diesmal wieder der Kampf der Farben werden, wo jede Seite versuchen muss, die Fahne der anderen zu erobern. Cindy arbeitet als Campbetreuerin, die versucht einen guten Job zu machen, während ihre Betreuerkollegen nur Sex und Drogen im Kopf haben.

Als die Krankenschwester des Camps durchdreht, findet Cindy ein Buch über die Hexe Sarah Fier in ihrem Büro. Darin ist auch eine Karte zum Haus der Hexe. Also macht sich eine kleine Gruppe Campbetreuer auf dem Weg die Karte zu erkunden und finden neben einigen Gräbern eine alte Hütte. Neben anderem okkulten Zeug entdecken sie eine in Stein gemeißelte Namensliste. Auch Cindys Freund Tommy steht auf der Liste…

Kritik:

Wie schon beim ersten Film erwähnt, plante Netflix die Filme gleich als Trilogie und so übernahm auch diesmal Leigh Janiak die Regie und erzählt die Geschichte direkt im Anschluss weiter. Unsere Protagonisten des ersten Teils lauschen aufmerksam Cindys Geschichte und so dreht sich Teil 2 um das Massaker im Ferienlager Ende der 70er.

Dabei ist das Freitag der 13. Flair recht gut gelungen, natürlich vermischt sich dieses mit der okkulten Geschichte um die Hexe. Aber beides passt irgendwie gut zusammen. Das Camp ist, wie wir es aus den 80ern kennen in mehrere Hütten aufgeteilt, die Betreuer frönen ihres Drogenkonsums und vögeln herum. Anders als bei den Freitag Filmen sind nun hier auch jede Menge Kids im Ferienlager, die es zu beschützen gibt.

Unter den Charakteren im Camp begegnen wir bekannten Gesichtern, wie zum Beispiel dem Polizeichef, wodurch Janiak noch tiefer in die Charaktergeschichte eintauchen kann. Die Hauptcharaktere sind abermals gut ausgearbeitet und passen gut in die Geschichte. Bei den Darstellern gibt’s wieder nix zu meckern.

Generell beginnt der Film langsamer als der Vorgänger. Janiak baut die Handlung und die Charaktere auf, bevor sie ihren Killer auf die Kids los lässt. Auch zwischendurch haben wir gefühlt etwas längere Verschnaufpausen, wo ein Teil der Gruppe die mysteriöse Geschichte um die Hexe und ihr Versteck vorantreiben. Nichtsdestotrotz erwarten uns wieder ein ansehnliches Blutbad und gute Effekte. Der Actionlevel wird schnell hoch gehalten, Spannung kommt dabei etwas weniger auf, doch wird dies durch die gute Atmosphäre wettgemacht. Auch Musikalisch kann Teil zwei das Niveau halten. Kurz werden wir auch an Supernatural erinnert.

Fazit:

In der Fortsetzung wird’s noch nostalgischer, dabei kann auch das Niveau des Vorgängers gehalten werden. Der Subgenrewechsel ist gelungen.

Bewertung: 4 von 5.

IMDB

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