Gleichung mit einem Unbekannten (Filmkritik)

Ein Mann fährt mit seinem Motorrad durch Paris. Nachdem er einer Fußballmannschaft beim Training zugeschaut hat, folgt er den Männern in die Umkleidekabine und beobachtet zwei beim Sex. Ohne sich bemerkbar zu machen verlässt er nach einiger Zeit den Schauplatz und fährt nachhause. Nachts träumt er von den Beiden und fantasiert die Geschichte weiter. Tags darauf fährt er wieder durch die Gegend und nützt jede Gelegenheit für Sex…

Kritik:

Lange galt Francis Savels Film als verschollen. Zufällig hat ihn Yann Gonzalez bei der Recherche zu seinem Psychothriller „Messer im Herz“ wiederentdeckt und ihn digital überarbeiten lassen. Der Film wurde Anfang der 80er, vor der Aids-Krise gedreht.

Die spärliche Handlung ist Nebensache. Savel porträtiert seine gut gebauten Darsteller in Großaufnahme und sehr explizit. Manche würden den Film übereilt als Porno bezeichnen, weil es im Prinzip ja nur um Sex geht, Schwänze in Großaufnahme gezeigt werden und der Film auch diverse Höhepunkte zu bieten hat. Savel gelingt es allerdings auch eine künstlerische Nuance einzubauen.

Doch versucht er zumindest einen roten Faden durchzuziehen. Oftmals verschwimmt Realität und Traum. Und unser Protagonist bekommt ganz schön was zu tun. Die Charaktere sind blass, mehr darf man nicht erwarten. Die Darsteller überzeugen mit ihren Körpern. Viel Text haben sie ja nicht.

Fazit:

Ein ästhetischer Erotikfilm.

Bewertung: 2 von 5.

Hier könnt ihr die DVD kaufen

IMDB

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