Cappuccino (Kurzfilmkritik)

Jeremy steht auf seinen Mitschüler Damien. Doch dieser ist hetero und trifft sich ständig mit Mädchen. Eines Tages verabredet sich Jeremy mit seinem Schwarm dann doch zum Essen und begleitet ihn schließlich nachhause. Als Jeremy dem Jungen nach einem Blowjob näher kommen will, wird er kurzerhand aus der Wohnung geworfen. Enttäuscht schlendert er nachhause um sich seiner Mutter anzuvertrauen…

Kritik:

In einer viertel Stunde kann man nicht großartig viel erzählen, so konzentriert sich der Schweizer Kurzfilmregisseur Tamer Ruggli aufs Wesentliche und erzählt die schon oft erzählte Geschichte mit einer ordentlichen Note Charme, sodass man sich eine Langfassung wünscht.

Ruggli scheut auch nicht davor, Sex in seinen Kurzfilm einzubauen. Freilich wird nichts Grafisches gezeigt, doch passen die Szenen gut in den Film und zeigen, dass die schönste Nebensache der Welt für die Protagonisten auch wichtig ist.

Die drei Darsteller wirken routiniert und machen ihre Sache recht gut. Es gelingt ihnen auch, Gefühle authentisch darzustellen. Der Kurzfilm ist in schönen Bildern eingefangen, und besonders die Musik ist sehr gelungen.

Fazit:

Eine kurze, bekannte, aber sehr gut umgesetzte Geschichte mit einem sehr sympathisch dargestellten Protagonisten.

Bewertung: 3.5 von 5.

Schauen könnt ihr den Film auf Youtube.

Oder in einer Kurzfilmsammlung auf DVD.

IMDB

Ein Kommentar zu „Cappuccino (Kurzfilmkritik)

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