Carved – The Slit mouthed Woman (Filmkritik)

Es kursiert eine Legende über eine Frau, deren Mund aufgeschlitzt ist, so dass er wie die Öffnung einer Schere aussieht. Sie verdeckt ihre Narbe mit einem Mundschutz und holt sich kleine Kinder. Naturgemäß glauben Erwachsene nicht an solche Märchen. Bis dann wirklich Kinder verschwinden.

Auch für die Lehrerin Yamashita sind diese Geschichten reine Spinnerei, bis sie selbst Zeige einer Entführung wird. Daraufhin stellt sie Nachforschungen über die Legende an und versucht mit Hilfe eines Kollegen die mysteriöse Frau zu finden…

Kritik:

Kôji Shiraishi bringt in ihrem drittklassigen Horrorfilm das Thema der häuslichen Gewalt an Kindern in den Vordergrund und porträtiert überforderte Eltern, die ihre Kinder hassen und schlagen. Das Ganze bringt sie in eine japanische Legende ein.

Die Geschichte der Legende wär ja nicht uninteressant, doch die Umsetzung ist schlecht. Die Frau mit dem Scherenmund scheint einen Schönheitskomplex und diverse psychische Probleme zu haben. Es gelingt nicht, in irgendeiner Art Spannung aufzubauen. Blutige Szenen sind rar, noch dazu sind auch Kinder die Opfer. Die Bildqualität des Films ist, zumindest in der Amazon Prive Variante, beschissen. Man kann nicht mal von Grindhouse reden, weil dies sicher nicht so gewollt war.

Die Charaktere sind halt mal da. Es gibt weder eine Entwicklung, noch baut man Sympathien auf. Ihre Handlungen sind äußerst unlogisch und dumm. Die Darsteller bleiben in ihren Rollen. Großartiges brauchen wir jedoch nicht erwarten.

Fazit:

Eine interessante Geschichte wird vermurkst. Schade eigentlich.

Bewertung: 1 von 5.

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