Willy’s Wonderland (Filmkritik)

Cage strandet mit seinem Camaro in irgendeinem Provinzkaff. Da er kein Bargeld mit hat bietet ihm der Mechaniker an, die Rechnung abzuarbeiten. Dazu soll er in der Nacht einen Kinderfreizeitpark etwas auf Vordermann bringen. Währenddessen plant eine Gruppe nicht mehr ganz so Jugendlicher in Willy’s Wonderland einzubrechen und den Freizeitpark abzufackeln. Des Nächtens wachen die mechanischen Parkmaskottchen auf und geifern nach Blut. Seit Jahren töten sie die unfreiwilligen Parkbesucher, doch Cage weiß sich zu wehren…

Kritik:

Kevin Lewis präsentiert uns einen Grindhouse-Puppenhorrorfilm, der weder am Trash, noch am Blut spart. Die Geschichte um die satanischen Serienmörderfiguen ist zwar nicht wahnsinnig innovativ aber gut erzählt und gut umgesetzt.

Spannung kommt allerdings selten auf, Lewis konzentriert sich mehr auf blutige Action und handgemachte Effekte. In den Puppen stecken Schauspieler, die sich mehr oder weniger unfreiwillig von Cage verprügeln lassen. Ein paar Jugendliche, wobei die alle über 20 sind, werden den Puppen wegen dem Bodycount zum Opfer vorgeworfen.

Der wortkarge, energydrinksüchtige Nicolas Cage spielt ohne Dialog absolut cool. Lewis lässt uns bezüglich seiner Hintergrundgeschichte im Dunkeln. So bleibt Raum für Interpretation. Viele der anderen Charaktere dienen eigentlich nur einem Zweck. Einige wenige haben etwas größere Rollen, die sie gekonnt meistern.

Das Set wirkt nostalgisch düster und sorgt dank der stets passenden, teils psychedelischen Kinder-Musik für eine stylische Atmosphäre. Bei den Außenaufnahmen setzt Lewis auf diverse Filter.

Fazit:

Gelungener Trash Spaß für einen bierreichen Filmabend.

Bewertung: 3.5 von 5.

Hier könnt ihr die DVD kaufen.

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