Danny’s Doomsday (Filmkritik)

Danny und sein Bruder William zählen nicht unbedingt zu den beliebtesten Kids der örtlichen Schule. Danny wird zum Hausaufgaben schreiben missbraucht und sein kleiner Bruder William wird ständig von älteren gemobbt. Auch die brüderliche Beziehung ist teenagerhomonbedingt etwas angespannt.

Dazu kommt, dass Europa von einer unbeschreiblichen Hitzewelle heimgesucht wird, der Strom ständig ausfällt und rund um die Uhr die Nachbarshunde kläffen. Als plötzlich die Hunde verstummen, werden die Menschen von Monstern angegriffen und die beiden Brüder können sich gerade noch in den Keller retten. Ohne Nahrung und Wasser beschließen sie zum Einkaufszentrum zu gehen, um ihre Mutter zu suchen. Doch diese Viecher sind überall….

Kritik:

Inmitten vieler Monsterfilme wirft Martin Barnewitz den dänischen Beitrag in den Genresumpf und überzeug vor allem mit Spannung, was ihm dadurch gelingt indem er die Monster selten ganz zeigt. Dazwischen gibt’s ein wenig Action und auch einige Zeit für die Charaktere.

Diese hat Barnewitz recht gut ausgearbeitet. Allen voran die beiden ungleichen Brüder Danny und William. Während der Ältere, Danny, eher introvertiert und schüchtern ist, will sein kleiner Bruder oft mit dem Kopf durch die Wand und scheut sich nicht mit den Schulschlägern anzuecken. Dabei traut sich Danny nicht einzuschreiten und seinem Bruder zur Seite zu stehen, was das Verhältnis der beiden beeinträchtigt.

Erst im Verlauf der Krise fasst Danny den nötigen Mut, der titelgebende Held des Films zu werden. Schauspieler William Johnk Nielsen visualisiert diese Charakteränderung auch äußerlich, indem er das bis oben zugeknöpfte Hemd etwas lockert. Und so wachsen die beiden Brüder in der Not weiter zusammen. Die sympathischen Darsteller machen ihre Sache recht gut.

Aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut gezeichnet und wirken authentisch. So werden psychische Schrammen gut dargestellt und die Klischeekids überzeugen in ihren Rollen. Die Viecher erzeugen Spannung und Atmosphäre, wobei die idyllische Nachbarschaft ihren Teil dazu beiträgt. Die Musik ist gelungen und passt zu den gezeigten Szenen.

Fazit:

Ein kleiner und durchaus gelungener Monsterfilm mit Charaktertiefe und guten Darstellern.

Bewertung: 4 von 5.

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