Das Dschungelbuch (Filmkritik)

Buldeo der Jäger erzählt vom Dschungel, von den Tieren und Hirarchien, von Menschen, die sich im Dschungel ansiedeln und von einem kleinen Jungen, der bei einem Tigerangriff verloren ging. Shir-Kahn kam um zu töten, denn Eindringlinge machten sich im Dschungel breit. Bei all dem Chaos fürchteten die Menschen, der Tiger hätte auch den Jungen gefressen. Doch das Kind fand eine Höhle und eine Wolffamilie, die ihn schließlich aufnahm und beschützte. Er wuchs mit den Wölfen auf, die ihn Mowgli, kleiner Frosch, nannten.

12 Jahre vergingen und Mowgli wurde erwachsen. Doch ständig war der gefräßige Tiger hinter ihm her. Als Mowgli bei seinen Streifzügen ein menschliches Dorf entdeckte, fiel ihm ein Feuer auf, das musste er haben, denn der Tiger fürchtet nichts mehr als ein Feuer. Doch sein Besuch im Dorf blieb nicht unbemerkt, und die Menschen nahmen ihn bei sich auf. Einzig der Jäger  ist dagegen. Wobei seine Tochter sehr angetan von dem Jungen aus dem Dschungel ist.

So bleibt Mowgli mehrere Monate bei den Menschen, lernt ihre Sprache und fügt sich in die Dorfgemeinschaft ein. Als er mit seiner Freundin Mahala die Tiere des Dschungels besucht, finden sie eine alte, verlassene Stadt und einen Schatz, der im Dorf nicht unbemerkt bleibt und die Gier auf den Plan ruft. Der Jäger Buldeo zwingt Mogli ihn zum Schatz zu führen, und  Shir-Kahn ist immer noch da draußen und will Mowgli töten…

Kritik:

Zwei Jahre nach ihrem Erfolg mit dem Dieb von Bagdad drehte Alexander Korda die erste Realverfilmung von Rudyard Kiplings Dschungelbuch. Oder besser gesagt, die ersten 4 Kapitel des Buches. Er schnitt die Geschichte auf seinen Hauptdarsteller Sabu zu, den er einige Jahre zuvor in Indien entdeckte. Er nahm den Jungen, dessen Körper ihm eines Interviews zu Folge gefiel, unter seine Fittiche und bildete ihn zum Schauspieler aus.

So ist der damals 18jährige Sabu auch der einzige Inder, der in Hollywood zu jener Zeit eine Hauptrolle bekam. Die anderen Darsteller im Film waren dunkel geschminkte Weiße. Sabu trägt den Film, und verleiht seinem Charakter eine überzeugende Tiefe und hopst den Film über oben ohne von Baum zu Baum.

Auch die anderen Charaktere passen gut in die Geschichte, wobei ihnen die Tiere hier leicht den Rang ablaufen. Diese wurden gut trainiert und agieren mit Mowgli perfekt. Manche Tiere passen allerdings nicht so ganz in einen indischen Dschungel. Für einige Aufnahmen wurden allerdings Puppen verwendet, denen man das dann auch ansieht. Allerdings sollten wir hier auch das Alter des Films bedenken. Gedreht wurde in Farbe.

Die Sets sind detailreich gestaltet und strömen eine passende Atmosphäre aus. Der Urwald wirkt schon fast romantisch und einladend, kaum zu glauben, dass die Menschen im Dorf so viel Angst davor haben. Auch die versunkene Stadt schaut gut und authentisch aus. Matte Paintings kamen eher selten zum Einsatz, auch die Spezialeffekte sind recht spärlich ausgefallen.

Fazit:

Die erste und eine der schönsten Realverfilmung des Romans. Sabu überzeugt in seiner Hauptrolle.

Bewertung: 3.5 von 5.

Wir bedanken uns bei Koch Media für die freundliche Unterstützung.

Ein Kommentar zu „Das Dschungelbuch (Filmkritik)

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