Invasion vom Mars 1953 (Filmkritik)

Der kleine Hobbyastronom David beobachtet eines Nachts wie ein UFO hintern Grundstück seiner Eltern landet. Als Papa George nachschauen geht, verschwindet er spurlos. Kurz darauf steht er vor der Haustür und wirk etwas verändert. David bemerkt eine Wunde im Nacken seines Vaters. Also versucht David in der Stadt Hilfe zu finden, doch wer glaubt schon einem kleinen Jungen…

Kritik:

Anfang der 50er Jahre, mitten im kalten Krieg. Die USA und die Sowjetunion wetteifern um ihre Weltraumprogramme. Und die Menschen malen sich allerhand Szenarien aus, was da draußen bloß sein mag. Es gibt auch immer wieder Meldungen von UFO Sichtungen. So widmet Regisseur William Camaeron Menzies diese Theorien auch eine eigene Szene, wo ein Wissenschafter sie dem Protagonisten erzählt.

1953 drehte er also diesen Si-Fi Film, um seinem Publikum die gruselige Seite der Weltraumtheorie zu zeigen. Und lässt die Marsbewohner in Farbe auf die Erde kommen. Er konstruiert eine glaubhafte Geschichte, die natürlich die amerikanische Reaktion gleich im Vorfeld rechtfertigt.

Die Charaktere sind oberflächlich und fügen sich in die konstruierte Geschichte gut ein. Der kleine Junge ist von Haus aus an der Thematik interessiert und findet schließlich die richtigen Leute, die im Glauben schenken. Die von den Aliens übernommenen Personen wirken blass und steif, was ja gewollt ist, und dennoch kommen sie etwas zu kurz. Die Schauspieler wirken dabei solide.

Die Kulissen sind gut gewählt und stimmungsvoll umgesetzt. Die Musik dudelt im Hintergrund und bleibt einem nicht im Gedächtnis. Die Spezialeffekte sind für die Zeit durchaus gelungen. Fun Fact: die Blasen an den Höhlenwänden sind aufgeblasene Kondome. Spannung kommt heutzutage eher weniger auf, dafür dürfen wir aber im nostalgischem Flair schwelgen.

Fazit:

Ein Si-Fi Klassiker mit Nostalgie Bonus.

Bewertung: 3.5 von 5.

Wir bedanken uns bei Koch Media für die freundliche Unterstützung.

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