The Texas Chainsaw Massacre (Filmkritik)

50 Jahre ist es her, als eine texanische Kannibalenfamilie aufflog, da eines ihrer Opfer entkommen konnte. Mittlerweile ist der Ort Harlow, wo sich jahrelange Schrecken zugetragen haben, fast ausgestorben. Leatherface konnte allerdings nie gefasst werden, und ist seit dem auch nicht mehr aufgetaucht.

Eine Gruppe junger Investoren kauft die fast verlassene Stadt um sie zu entwickeln und wieder wohnlich zu machen. Sie planen eine Präsentation mit ihren Geldgebern in der Stadt. Als sie ankommen und die Hauser inspizieren treffen sie auf eine alte Frau, die ihr Heim nicht verlassen möchte. Sie lebt hier mit ihrem Sohn schon so lange und denkt nicht daran zu gehen. Doch der folgende Disput ist zu viel für die Frau. Als sie auf dem Weg ins Krankenhaus verstirbt, kehrt ihr Sohn wieder zu alten Gewohnheiten zurück und die Hölle bricht erneut über Harlow herein….

Kritik:

Scheiße, ist der Film brutal. Viel mehr dürfen wir allerdings von David Blue Garcias Netflix Film nicht erwarten. Oder vielleicht waren unsere Erwartungen etwas zu hoch. Der Film schließt direkt an das Original an. Die anderen Fortsetzungen werden ignoriert. Man hat sich somit an der neuen Halloween Reihe orientiert, was aber nicht ganz gelungen ist.

Die Überlebende Sally hat Leatherface angeblich 50 Jahre lang gejagt. Sehr erfolgreich war sie dabei nicht, und spielt im Film auch keine zentrale Rolle. Die eigentlichen Hauptdarsteller hätten Potential mit ihren Hintergrundgeschichten, was Garcia aber leider nicht wirklich ausnutzt. Dabei lässt er auch zu schnell diverse Traumata überwinden. Interessanterweise sind deren texanische Begegnungen weitaus freundlicher als von der Filmreihe erwartet. Ein Haufen Nebenrollen wird dann noch mit einem Bus in die verlassene Stadt gebracht, um als Kettensägenfutter zu dienen.

Und gerade hierbei erfüllt Garcia die Vorstellungen der Fans. Die handgemachten Effekte können sich sehen lassen und sind sehr brutal und blutig ausgefallen. Vor 25 Jahren wäre so etwas noch undenkbar gewesen und sämtliche Zensurbehörden hätten großäugig in die Hände geklatscht. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei uns dem Publikum kann schon weitaus mehr zugemutet werden.

Dazu kommt ja auch kaum Spannung oder Atmosphäre auf, was das brutale Massaker dann etwas entschärft. Aber leider weit weg von Tobe Hoopers Original bleibt. Splatter und Bodycount alleine machen halt noch keinen guten Horrorfilm aus.

Fazit:

Mit genügend Bierchen erwartet uns ein feucht-fröhlich-blutiger Filmabend. Mehr dürfen wir leider nicht erwarten.

Bewertung: 2 von 5.

Ihr könnt euch den Film auf Netflix ansehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s