Das Omen (Filmkritik)

Als das Kind des US Botschafters Thorn bei der Geburt stirbt, entschließt er sich zu einer kurzfristigen Adoption eines Neugeborenen, dessen Mutter während der Geburt verstorben war. Er erzählt seiner Frau nichts davon uns lässt sie im Glauben Damien sei ihr Kind. Einige Jahre später übersiedelt die Familie nach London.

Kurze Zeit später geschehen seltsame Dinge im Umfeld der Familie. Das Kindermädchen begeht während Damiens Geburtstagsparty Selbstmord, ein verängstigter Priester spricht beim Botschafter vor und aus dem Nichts taucht ein neues Kindermädchen auf, mit dem sich Damien sehr gut versteht.

Zusehends wird Thorns Frau depressiver und auch der Priester lässt nicht locker. Als weitere seltsame Todesfälle geschehen und ein Fotograf Thorn Bilder der Opfer mit seltsamen Schatten vorlegt, verhärtet sich sein Verdacht, dass mit dem Kind was nicht stimmt…

Kritik:

Kultregisseur Richard Donner schuf mit Das Omen einen Klassiker, der immer wieder in Film und Fernsehen zitiert und kopiert wurde. Anfang der 70er erlebte das Kino eine Welle an Horrorfilmen mit religiöser Thematik, die einerseits der Kirche sauer aufstieß und natürlich vielen konservativen Zusehern nicht gefielen. Unfälle bei den Dreharbeiten, wie sie bei jedem Film ab und zu passieren, ließen Fanatiker lauter gegen die Produktionen wettern. Doch bescherte gerade die ganze Stimmung und Kontroverse den Filmen immense Erfolge.

Donner setzte bei seinem Omen nicht auf eine Effektorgie, diesen Fehler haben dann viele Andere begangen, die sich an dem Original zu orientieren versuchten. Nein, Donner baut auf bedrückenden Horror, der sich langsam aufbaut, stets unterlegt mit passender, stimmungsvoller, gar sakraler Musik. Die gelungen hergerichteten Sets tragen auch einen großen Anteil dazu bei. Natürlich gibt’s auch ein paar gut gemachte Todesfälle, die gut verteilt über den Film auftreten.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und passen gut ins Geschehen. Sie treten zur rechten Zeit auf. Obwohl sie nicht großartig vorgestellt werden, fügen sie sich gut in die Geschichte ein. Die Darsteller überzeugen in ihren Rollen, wenngleich ihnen Donner nicht allzu viel Dramaturgie abverlangt.

Fazit:

Das Omen schrieb zweifellos Filmgeschichte und setzt auch heute noch Maßstäbe. In moderne Produktionen findet man oft Bezüge zum Klassiker, welcher in keiner Filmsammlung fehlen sollte.

Bewertung: 4.5 von 5.

Hier könnt ihr die Blu-ray kaufen.

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