Glue (Filmkritik)

Teenager Lucas lebt in einem Wüstenkaff, das nicht viel zu bieten hat. Mit seinem besten Freund Nacho und einer Freundin vertreibt er sich die Zeit im örtlichen Schwimmbad oder am Fußballplatz. Gemeinsam erkunden sie das Erwachsenwerden, singen in einer Band, raufen miteinander, reden über Sex und finden ihre Familien nervig. So lassen sie sich am Ende ihrer Jugend treiben, probieren Drogen, haben Spaß und hoffen auf baldigen ersten Sex. Langsam ändern sich die Gefühle der beiden besten Freunde füreinander und so kommen sie sich, wenn auch unter Drogeneinfluss, sexuell näher…

Kritik:

Autor und Regisseur Alexis Dos Santos porträtiert in seinem ersten Langfilm das Leben einiger Jungendlicher in der Pampa Patagoniens, irgendwo in Argentinien. Alltägliche Probleme, Angst vor der Zukunft werden genauso wie unbeschwertes Feiern zum Thema gemacht.

Die jungen Protagonisten stehen an der Schwelle zum Erwachsenwerden, hinterfragen ihre Eltern und deren Beziehungsprobleme und entdecken ihre Welt. Welche in kräftigen Rottönen von der Kamera gut eingefangen wurde und uns einige stimmungsvolle Bilder gezeigt werden.

Und so begleiten wir zwei Stunden lang die drei Freunde, wie sie sich durch den heißen Sommer quälen und sich einfach so treiben lassen. Die Charaktere entwickeln sich dabei ein bisschen weiter und üben fleißig das Rumschmusen. Dabei erforschen sie ihre sexuelle Orientierung zu dritt. Die Darsteller wirken bemüht, bleiben ihren Rollen treu. Mehr sollten wir auch nicht erwarten.

Fazit:

Etwas langwieriger Film übers Erwachsenwerden in der Pampa.

Bewertung: 2.5 von 5.

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