Frankensteins Haus (Filmkritik)

Der inhaftierte Dr. Niemann ist von Frankensteins Arbeit fasziniert. Da er diese nachmachen wollte, wurde er verhaftet. Doch gelingt ihm die Flucht mitsamt seinem buckeligen Zellengenossen. Unterwegs übernehmen sie einen Gruselwanderzirkus und fahren nach Visaria.

Zufällig erweckt er Graf Dracula zum Leben, der als Skelett Teil des Gruselzirkus ist. Dieser verpflichtet sich Dr. Niemann zu helfen und macht, was er eigentlich am besten kann. Währenddessen reist Niemann und sein Assistent weiter ins Dorf Frankenstein, und die alten Aufzeichnungen in der Ruine zu suchen. Dort finden sie den im Eis gefangenen Wolfsmenschen und Frankensteins Monster…

Kritik:

Boris Karloff ist zurück, doch nicht wie vermutet als Frankensteins Monster, dieses wird in Erle C. Kentons Monstertreffen diesmal von Glenn Strange verkörpert. Karloff spielt den verrückten Wissenschaftler und kann sich in der Hauptrolle entfalten.

Da sich die Monster selbst immer mehr Beliebtheit erfreuten, wollte Universal sie alle zusammen bringen. Doch mit Charakteren wie dem Wolfsmenschen, dem Buckeligen, Dracula, Frankensteins Monster und einem Verrückten Wissenschaftler, bleibt für jeden einzelnen auch nicht viel Zeit. Für die Mumie blieb gar keine mehr, darum durfte sie auch nicht mitspielen. So erzählt Kentons mal ein Bisschen von dem Monster, dann wieder vom anderen. Manche treffen sich nicht Mal. Als roter Faden dient der verrückte Wissenschaftler und dessen liebeskranker Assistent.

So pendelt die Handlung auch zwischen zwei Nachbarortschaften, und man ignorierte wieder mal die Vorgänger, denn zum Beispiel wurde das Schloss im vorigen Film komplett zerstört und steht nun wieder als Ruine da. Die Setausstattung ist allerdings gelungen. Spannung kommt selten auf, manche Szenen sind etwas ruhiger und bauen etwas Dramatik auf. Dennoch bleibt für niemanden genug Zeit.

Die Charaktere tun was sie immer tun, sie entwickeln sich nicht wirklich weiter. Die Dorfbewohner schwingen wieder ihre Fackeln und Mistgabeln. Die Darsteller sind bemüht. Karloff kann sich als Wissenschaftler mehr entfalten. Chaney gibt wieder den Wolfsmenschen, doch bleibt seine Rolle in dem Konstrukt leider zu oberflächlich.

Fazit:

Ein nettes Klassentreffen, doch wäre weniger hier deutlich mehr gewesen.

Bewertung: 2.5 von 5.

Wir bedanken uns bei Koch Media für die freundliche Unterstützung.

Ein Kommentar zu „Frankensteins Haus (Filmkritik)

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