Das Dorf der Verdammten (Filmkritik)

In der verträumten Kleinstadt Midwich passiert eigentlich nie was. Als die Dorfgemeinschaft gerade ein Herbstfest ausrichten will, verfällt plötzlich die ganze Stadt in eine Bewusstlosigkeit. Nach mehreren Stunden wachen die Bewohner fast unversehrt wieder auf. Seltsamerweise sind einige Frauen plötzlich schwanger. Da die Regierung das genauso seltsam findet, bieten sie jeder Frau, die das Kind bekommen will eine monatliche Abfindung. Auch die Frau von Dorfarzt Alan ist schwanger.

Die Kinder kommen zeitgleich zur Welt und haben allesamt weiße Haare. Die Jahre vergehen und die Kinder scheinen mit übernatürlichen Fähigkeiten die Erwachsenen der kleinen Stadt zu kontrollieren. Dabei werden sie zu einer immer größeren Gefahr…

Kritik:

35 Jahre nach dem englischen Original nach sich John Carpenter der Materie an und versuchte sich an einem zeitgemäßen Remake. Allerdings liefert er dabei nur Durchschnittsware.

Ja Kinder könnten Furcht erregend sein, doch reicht dies hier nicht wirklich aus, um an den gewünschten Suspence und Grusel ran zu kommen. Ein Teil davon ist auch dem langen Zeitraum geschuldet, der einfach übersprungen wird. Natürlich hätte es den Rahmen gesprengt, und Schwupps vergehen 8 Jahre. Die weißhaarigen Kinder sehen ein wenig unheimlich aus, doch stören ihre bunt leuchtenden Augen mitsamt der einsetzenden Musik die Atmosphäre.

Spannung kann nicht wirklich aufkommen, und die Action wirkt ein wenig billig. Ein paar Leute sterben mehr oder weniger unspektakulär. Carpenter schneidet ein Wenig die Gefühlswelt der Kinder an, doch geht er nicht wirklich drauf ein. Er konzentriert sich da lieber auf deren Herkunft, was vielleicht in den 60er Jahren noch gruselig war.

Die Charaktere sind da und handeln nach ihren Rollen. Große Entwicklungen dürfen wir nicht erwarten. Christopher Reeve kann als Stadtarzt überzeugen und Mark Hamill hat eine kleine Rolle als Priester bekommen. Die Kinder wirken etwas hölzern, was aber zu ihren Rollen passt.

Fazit:

Nettes Remake eines Klassikers, doch sollte man nicht zuviel erwarten.

Bewertung: 2 von 5.

Wir bedanken uns bei Koch Media für die freundliche Unterstützung.

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