Run Hide Fight (Filmkritik)

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Zoe, die noch immer unter dem Verlust ihrer Mutter leidet, möchte die letzten Tage einfach nur schnell hinter sich bringen. Die Highschool und der nahende Abschlussball zipfen sie einfach nur an. Plötzlich dringen 4 bewaffnete Schüler ein und nehmen ihre Kollegen in der Cafeteria als Geiseln und zeigen den Amoklauf live auf diversen Social Media Kanälen. Wer nicht spurt, wird erschossen. Doch die Geiselnehmer haben nicht mit der wehrhaften Zoe gerechnet…

Kritik:

Autor und Regisseur Kyle Rankin greift ein leider immer wieder aktuelles Thema auf und präsentiert einen gelungenen Actionfilm, der aus weiter Entfernung auch ein Wenig an Stirb Langsam erinnert. Die Handlung lässt er in einer Schule spielen, denn traurigerweise geschehen eben in den USA ständig Amokläufe. Seltsam, denn gerade dort sind die gefährlichen Kinder Überraschungseier ja eh verboten, aber Waffen kann jeder Depp kaufen.

Aber zurück zum Film. Ranking nimmt sich viel Zeit für seine Charaktere. Er stellt uns die Hauptdarstellerin vor, die von Isabel May gut gespielt wird. Wir erfahren von ihren Familienverhältnisse, die seit dem Tod ihrer Mutter angespannt sind. Gelegentlich erscheint ihr unterbewusst die Mama und redet Zoe ins Gewissen, was nicht immer von Vorteil ist.

Doch auch den vier Geiselnehmern gewährt Ranking etwas Raum. Sie erzählen von Mobbing oder anderen Beweggründen. Und wir alle wissen, dass Kinder und Jugendliche grausam sein können. Besonders wenn jemand zu dick ist, oder schwul. Passend zur heutigen Zeit leiden die Vier auch noch an Aufmerksamkeitsdefizit und zeigen ihre Tat live im Internet. Aber auch die Nebenrollen überzeugen und sind gut ausgearbeitet. Jeder hat seine eigene Geschichte und dies schneidet Ranking auch kurz an.

Die Handlung bietet zwar nicht viel, doch wird die Geschichte flüssig und stets interessant erzählt. Nach dem Aufbau und dem Kennen lernen geht’s auch schnell zur Sache, wo die Spannung steigt und ein konstanter Actionlevel gehalten wird. Die Effekte sind dabei gelungen und auch die Atmosphäre ist dicht und stimmungsvoll. Die musikalische Untermalung passt gut zu den gezeigten Szenen.

Fazit:

Ein sehr gelungener Actionfilm, der mit einer leider immer wieder aktuellen Thematik und guten Darstellern überzeugen kann.

Bewertung: 4 von 5.

Wir bedanken uns bei Koch Media und Pure Online für die freundliche Unterstützung.

Hier könnt ihr die DVD kaufen.

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