Benjamin (Filmkritik)

Regieneuling Benjamin hat nun fast sieben Jahre für seinen zweiten Film gebraucht. Es ist ein autobiographisches Werk über Liebe und Einsamkeit geworden, wo er selbst die Hauptrolle spielt. Da sein erster Film sehr erfolgreich war, sind die Erwartungen hoch und kaum zu erfüllen. Kurz vor der Premiere trifft er auf den feschen, jungen Musiker Noah. Doch ist er schon bereit für eine neue Beziehung?

Kritik:

Simon Amstell erzählt uns eine kleine aber feine Geschichte über Liebe und Einsamkeit, die der Protagonist auch in seinem Film mehr oder weniger gut verarbeitet. Er reflektiert sein Leben und die gescheiterte Beziehung zu seinem Ex. Nach all den Jahren ist er beziehungsunfähig und macht es dem süßen Noah schwer an ihn ran zu kommen. Aber auch Gelegenheitsdates erfüllen ihn nicht.

Die Charaktere sind interessant geschrieben. Leider erfahren wir wenig über ihre Vergangenheit. Ein wenig entwickeln sie sich über den Film weiter. Amstell stellt uns in Nebenrollen weitere Kunstschaffende vor, was gut ins Umfeld des Protagonisten passt. Die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache recht gut und überzeugen in ihren Rollen. Sie harmonieren gut miteinander.

Wie so oft im Leben tritt auch der Film ziemlich auf der Stelle. Benjamin weiß nicht so recht was er will, hat Ängste, was die Sache nicht besser macht. Sein gedrehter Film ist eigentlich nur komisch und versucht poetisch zu sein, was ein Wenig die Grundstimmung der eigentlichen Handlung in gewisse Richtungen lenkt.

Die Sets sind gut ausgestattet und versprühen ihren eignen Flair. Die Musik ist gelungen und passt stets zu den gezeigten Szenen. Der fesche Franzose Phénix Brossard, der Noah spielt, singt einige Lieder selbst und spricht akzentfreies Englisch.

Fazit:

Eine kleine aus dem Leben gegriffene Geschichte ohne großartige Höhepunkte aber sympathischen Darstellern.

Bewertung: 2.5 von 5.

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