Powder (Filmkritik)

Nachdem seine Mutter bei der Geburt gestorben war und der Vater das Weite gesucht hatte, wächst Alsbino Jeremy bei seinem Großvater auf. Da er sehr lichtempfindlich ist und eine seltsame elektromagnetische Energie ausstrahlt, verbringt er die meiste Zeit im Keller.  Als der Opa stirbt, findet die Polizei den überaus intelligenten Jungen im Keller des Hauses. die Polizeipsychologin bringt Jeremy in eine Internatsschule. Dort hat es der weißhäutige, haarlose Junge nicht leicht, denn schnell wird er Opfer der anderen Schüler…

Kritik:

Autor und Regisseur Victor Salva fand nach seinem Gefängnisaufenthalt wieder zurück zum Film und verarbeitete seine Gefühle in seinem Film Powder. Hier wird ein besonders begabter Junge aus seiner gewohnten Umgebung gerissen und erfährt die Ablehnung der Gesellschaft, weil er anders ist. So hegt er stets den Wunsch wieder nachhause zu kommen. Auf Salvas furchtbares Verbrechen werde ich auch hier nicht weiter eingehen.

Sean Patrick Flanery überzeugt einfühlsam als sensibler Powder. Er war zwar mit seinen damaligen 30 Jahren etwas zu alt um einen Schüler zu spielen, aber ok. Salva hat seine Charaktere gut ausgearbeitet, so haben auch Nebenrollen eine kleine Hintergrundgeschichte. Mit von der Partie sind Jeff Goldblum als Physiklehrer, der vom wissenschaftlichen Standpunkt fasziniert von dem Jungen ist, und Lance Henriksen als Sheriff.

Und so konzentriert Salva die Geschichte auch nicht nur auf die Schule, sondern zeigt uns auch Interaktionen Powders mit den Nebenrollen. Dabei nutzt er seine Kräfte stets um zu Helfen. Er weiß wie mächtig er ist und will niemanden schaden. Die Leute haben dennoch Angst vor ihm und lehnen ihn ab.

Die Sets sind gut ausgestattet und passen sehr gut zur Geschichte. Dabei ist auch die Musik immer gut gewählt und passt zu den gezeigten Bildern. Die Effekte sind heute etwas angestaubt, verleihen dem Film aber einen passenden Flair. Salva findet auch immer wieder passende Gelegenheiten für seine Darsteller sich ihres T-Shirts zu entledigen.

Fazit:

Powder ist ein interessanter Film über einen sympathischen Außenseiter, der mit einem guten Cast aufwartet.

Bewertung: 3.5 von 5.

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