Tokyo Ghoul S (Filmkritik)

Halbghoul Ken lebt noch immer zwischen zwei Welten. Zum Einen fühlt er sich den freundlichen Ghoulen verpflichtet und dennoch möchte er auch seinen besten Menschenfreund nicht verlieren. Währenddessen ereignen sich in Tokio immer mehr Morde, die die Handschrift von Ghoulen tragen. Deren Anführer nennt sich selbst Gourmet und ist stets auf der Suche nach Delikatessen. Als er auf Ken trifft, möchte er sich diesen Leckerbissen nicht entgehen lassen…

Kritik:

Zwei Jahre nach der Realverfilmung von Tokyo Ghoul spinnt Regisseur Kazuhiko Hiramaki die Geschichte um den feschen Halbghoul Ken weiter. Wie es oft bei direkten Fortsetzungen ist, fällt die Charaktervorstellung weg, sollte man nicht besonders Kreativ sein und Aspekte dazudichten, die im ersten Teil nicht vorkamen. Nun ja. Kreativ ist hier niemand.

Also setzt uns Kazuhiko eine nicht besonders innovative Geschichte vor und lässt seinen Film zum Finale hindümpeln. Kleine Höhepunkte werden nicht wirklich genutzt und so enttäuschen sie eher. Die Arschtentakel kommen fast gar nicht zum Einsatz. Es wird generell nicht wirklich viel gekämpft. Spannung gibts keine. Manche Szenen strahlen vor Unlogik.

Kazuhiko gelingt es auch nicht seine Charaktere zu vertiefen. Sie sind einfach da. Es gibt keine Dramaturgie, ihre Beziehungen werden nicht ausgebaut. Auf der anderen Seite haben wir einen Bösewicht, der nüchtern betrachtet a armseliges Würtschlt ist. Seine Geschichte wird uns ebenso vorenthalten. Er scheint sehr viel Geld zu haben, aber keine schart keine Schergen um sich. Alles in Allem ist das Drehbuch nicht durchdacht.

Fazit:

Sehr schwache Fortsetzung ohne Höhepunkte.

Bewertung: 1 von 5.

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