Warlock – Satans Sohn (Filmkritik)

Im Jahr 1689 verurteilt die Inquisition einen Hexenmeister zu Tode, der beschuldigt war, im Bunde mit Satan zu stehen. Der Hexer war auf der Suche nach einer dreigeteilten Bibel. Doch dazu soll es nicht kommen. Dem Verurteilten gelingt die Fluch in die Zukunft, wo er sich erneut auf die Suche nach dem unheiligen Buch begibt, das die Macht besitzen soll, die Schöpfung umzukehren.

Durch einen Zufall konnte sein Häscher Redferne folgen und begegnet Kassandra, die nach einem Angriff des Hexers unter einem Fluch leidet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

Kritik:

Altmeister Steve Miner präsentiert uns eine sehr gelungenen Vertreter des Hexen-Subgenres. Die Geschichte ist interessant und flüssig erzählt. Erfreulicherweise bleibt sie nicht an einem Ort festgefahren, wie es viele Genrevertreter tun. Miner schickt seine Protagonisten auf eine wilde Verfolgungsjagd, wo auch der Humor nicht zu kurz kommt.

Leider verabsäumt er es ein Wenig, die beiden Zeitreisenden mit der Technik von heute bekannt zu machen, was durchaus witzig hätte sein können. Zumindest darf sich Redferne ein Bisschen im Flugzeug fürchten. Die Spezialeffekte wirken heute ein Wenig lieb. Dabei kommen auch Zeichnungen zum Einsatz. Die blutigen Effekte sind gelungen und wurden per Hand gemacht. Miner zeigt nicht alles ins Detail, was dem Film aber nicht schadet. Gelungen sind vor allem die Schauplätze und die passende Musik.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wir erfahren von ihrer Vergangenheit und einige machen eine kleine Entwicklung durch. Sie harmonieren untereinander recht gut. Julian Sands überzeugt als charismatischer Hexenmeister. Ihm gegenüber steht Richard E. Grant als einfallsreicher Hexenjäger, der ein Wenig an Highlander erinnert.

Fazit:

Sehr gelungener Hexenhorrorfilm, mit heute etwas angestaubten Effekten, aber interessanter Geschichte und etwas Humor.

Bewertung: 4 von 5.

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