Unleashed – Entfesselt (Filmkritik)

Danny wurde als Kind von einem reichen Gangster versklavt und wird seit dem wie ein Hund in einem Zwinger gehalten. Da er ein besonders guter Kämpfer ist, wird er von dem Alten als Leibwächter und Prügelknabe missbraucht. Danny trägt ein Hundehalsand, und sobald sein Herr dieses abnimmt, mutiert er zum wilden Tier.

Eines Tages, als Danny im Lager eines Antiquitätenhändlers auf seinen Einsatzbefehl wartet, begegnet er dem blinden Klavierstimmer Sam, der ihn kurzerhand um Hilfe beim Stimmen bittet. Begeistert von dem Instrument und der Tatsache, wie ein Mensch behandelt zu werden, sucht Danny Sam auf, als ihm die Flucht vor dem Gangster gelingt…

Kritik:

Luc Besson erzählt durch Regisseur Louis Leterrier eine interessante Geschichte als Sozialstudie. Im Mittelpunkt steht ein junger Mann, der als Kind versklavt und wie ein Hund aufgezogen wurde. Er hat nie Liebe erfahren, und wurde nie als Mensch angesehen. Doch wurde er zum Kämpfer ausgebildet, der einem Geldeintreiber als Schläger dient.

Danny, gespielt von Material Arts Legende Jet Li überzeugt hier als sozial unterdrückter und verstörter Mann. Sein Leben lang wurde er wie ein Tier behandelt. Er hat gelernt, sobald sein Herr, Bob Hoskins, das Halsband abnimmt, seinen Gegner niederzustrecken. Sobald das Halsband wieder dran ist, kämpft er nicht mehr. Das Bild ist kühl und depressiv.

Erst bei Sam, Morgan Freeman, und seiner Ziehtochter Victoria, erfährt Danny Geborgenheit. Das Bild wird wärmer, die Sonne scheint und taucht die Szenerie in angenehme Farben. Das Leben macht Spaß, Danny lernt den Umgang mit anderen Menschen, das Klavierspielen, Kochen usw. Er ist glücklich. Die Szenerie ist aufgelockert, witzig. Wir sehen wie Danny aufblüht, und neugierig wie ein Kind seine Welt erkundet.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und haben Tiefgang. Leterrier konnte hervorragende Darsteller für seinen Film gewinnen, die in ihren Rollen vollends überzeugen können. Ein weiteres Highlight sind die gut choreographierten und temporeichen Kämpfe. Die Action ist zeitlich gut eingeteilt und beim Finale gibts auch etwas Spannung.

Fazit:

Danny the Dog ist eine gelungene  und kurzweilige Sozialstudie mit hervorragendem Cast.

Bewertung: 4.5 von 5.

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