Bite Marks (Filmkritik)

Da sein Bruder nicht zur Arbeit erschienen ist, muss Brewster einspringen und die Lieferung Särge an ein Bestattungsinstitut übernehmen. Der LKW steht schon bereit und er tritt wenig begeistert die Fahrt an. Immerhin hilft er seinem Bruder, damit dieser den Job nicht verliert. Unterwegs gabelt er ein Paar auf, das versucht ihre Beziehungsprobleme bei einer Wandertour zu richten.

Nach einem Zwischenstopp bei einem Diner erreichen die Drei überraschenderweise doch das im Navi programmierte Ziel, wobei dieser Schrottplatz nicht das Bestattungsinstitut sein kann. Sonderbarerweise bricht die Achse des LKW. Da es schon dunkel ist, beschließt das Paar beim LKW zu bleiben. Dies stellt sich als schlechte Idee heraus, denn nun sehen sie sich mit fünf halb nackten und vor allem durstigen Vampiren konfrontiert…

Kritik:

Autor und Regisseur Mark Bessenger präsentiert uns in seinem zweiten Film einen schwulen Horrorklamauk, der sich zwar nicht wirklich ernst nimmt, aber nur selten lustig ist. Das geringe Budget sieht man ihm an, doch können wir damit noch leben. Viel mehr kränkeln das schwache Drehbuch und diverse Logiklöcher.

Aber der Reihe nach. Fescher, anscheinend grad arbeitsloser Trucker wird vom Chef seines Bruder quasi erpresst um eine Lieferung an den Bestimmungsort zu bringen. Die 5 Särge werden ohne Ladungssicherung in einem 30-Tonner gelegt. Er trifft ein klischeebeladenes schwules Paar, das mehrere Tage auf Wanderschaft ist um ihre Beziehung zu retten. Ohne Gepäck, nichts, die haben außer ihre Handys nix mit. Und bei der ersten Gelegenheit vögeln sie am Klo, oder verführen den Fahrer. Das tut schon fast weh, und hat nicht mal den Ansatz von Erotik.

Die Charaktere sind geradlinig, wir erfahren nicht viel über sie und es gibt auch keine nennenswerte Entwicklung. Einziger Lichtblick ist eine Diskussion über Filmregeln bei diversen Monstern, und gefladerte Filmzitate. Die Darsteller sind recht frisch und unerfahren. Zumindest spielen sie besser als die Vampire.

Diese mehr dumm wie instinktiv handelnde Kreaturen sind durch ein wenig Make up aufgepeppt worden. Die Morde gestalten sich recht unspektakulär. Bessenger gelingt es auch nicht wirklich Spannung und Atmosphäre zu schaffen, dabei wäre der Schrottplatz ja ein recht stimmungsvoller Schauplatz. Noch dazu verschwimmt das Bild bei Kameraschwenks, sodass uns die Actionszenen auch versaut werden.

Fazit:

Mit ein paar Bierchen könnts vielleicht noch etwas spaßig sein. Ansonsten überwiegt der Trashfaktor.

Bewertung: 1 von 5.

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