Slaughterhouse Rulez (Filmkritik)

Als Don an der renommierten Uni Slaughterhouse angenommen wird, ist er im Gegensatz zu seiner Mutter relativ wenig begeistert. Als Junge aus armen Verhältnissen fühlt er sich zwischen den reichen Schnöseln komplett fehl am Platz. Noch dazu wird er ins Sparta Haus eingeteilt, wo sich die ganzen Looser der Schule sammeln.

Dons Zimmernachbar Willoughby führt ihn in die Regeln des Hauses ein. Und während die Schüler nicht mehr in den Wald gehen dürfen, verpachtet der Dekan ein Eck des Grundes an eine zwielichtige Frackingfirma, die nicht nur Gas zu Tage befördert. Und schon beginnt ein Überlebenskampf…

Kritik:

Autor und Regisseur Crispian Mills erzählt uns die klassische Außenseiter an Eliteschule Geschichte und würzt diese mit einem Umwelt- und Horroraspekt. Die Struktur der Schule ist bekannt, die Studenten sind in verschiedene Häuser mit verschiedenem Status eingeteilt. Vertrauensschüler überwachen und züchtigen die Niederen. Der Held der Geschichte verknallt sich natürlich in die schier unerreichbare Musterschülerin.

Das Ganze läuft mir feinem britischem Humor ab und Mills animiert uns auch dazu auf den Hintergrund der Bilder zu achten. Besonderen Wert legt er auf seine Charaktere. Die sind teilweise recht skurril und gut ausgearbeitet. Vor allem Simon Pegg kann als von Liebeskummer geplagter Hauslehrer für einige Lacher sorgen. Wobei die Haushälterin auch genial ist. Die jungen Darsteller, allen voran Finn Cole und Asa Butterfield, können in ihren Rollen überzeugen.

Dass Fracking böse ist, ist ja hinlänglich bekannt und wurde auch schon bei den Simpsons thematisiert. Hier verursacht es nicht nur Erdbeben, sondern weckt auch diverse Monster unter der Erde, die in der zweiten Hälfte für Action und Spannung sorgen. Nicht, dass die Umweltaktivisten, angeführt von Nick Frost, nicht davor gewarnt hätten. Die Monster sind recht gut gespaltet und sorgen für etwas Blut, wobei der Humor aber nicht zu kurz kommt.

Die Sets sind recht stimmungsvoll gestaltet und die alten Gemäuer der Schule haben auch eine interessante Geschichte zu erzählen, die über den Verlauf des Films immer wieder angeschnitten wird.

Fazit:

Kurzweilige und unterhaltsame Horrorkomödie mit guten Darstellern.

Bewertung: 3.5 von 5.

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