Guests – Das Tor zur Hölle (Filmkritik)

Katya arbeitet als Kellnerin in einer Strandbar an der Krimm. Eines Tages tauchen ein paar Jungs aus Moskau auf und bitten Katya und ihre Arbeitskollegin ihnen ein nahe gelegenes altes Haus zu zeigen. Denn in solchen Locations kann man gut feiern, und die Gruppe macht dies schließlich beruflich.

Im Haus finden sie alte Bücher über die Besitzer, die Dämonen erforscht haben sollen. Also beschließen sie auch eine Seance abzuhalten, was sich natürlich als überaus dumme Idee entpuppt…

Kritik:

Die Russen versuchen mal wieder den amerikanischen Vorbildern nachzueifern und zeigen uns einen Teenagerpartygeisterhausfilm. Leider nur mit mäßigem Erfolg. Und dabei beginnt Regisseur Evgeniy Abyzov doch so stimmungsvoll mit seiner Eröffnungsszene, die uns das Haus und die alten Besitzer vorstellt.

Kurz darauf lernen wir auch schon unsere Protagonisten kennen. Eine illustre Partygesellschaft und eine eher ruhige Einheimische, deren Geschichte wir später noch erfahren werden, und uns dann ständig über ihre Beweggründe fragen werden. So dümpelt der Film einige Zeit vor sich hin, die Kids feiern, eine Unterbrechung durch den Hausbesitzer wird recht grenzwertig gelöst. Die Darsteller bleiben in ihren Rollen. Es tut sich dabei keiner hervor. Bis auf die Hauptdarstellerin sind die Charaktere auch eher blass gehalten.

Erst nach einer Stunde beginnt der Film etwas Spannung aufzubauen und der Horror setzt ein. Hier finden wir auch wieder Parallelen zu den westlichen Vorbildern. Die Szenen sind technisch gut umgesetzt und die Effekte überzeugen dabei. Es gibt auch einen kleinen Bodycount, jedoch konnte ich nicht raus finden, was die 18er Einstufung rechtfertigen würde.

Das alte Haus ist allerdings sehr stimmungsvoll gestaltet, und da passen auch die kleinen CGI Effekte gut rein. Durch den passenden Einsatz von Licht und Musik erzeugen das Haus und dessen Umgebung eine dichte Atmosphäre. Dann aber gibt es wiederum Szenen die unfreiwillig komisch wirken.

Fazit:

Es dauert fast zwei Drittel des Films bis er an Fahrt aufnimmt, aber dann ist er unterhaltsam.

Bewertung: 2 von 5.

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