The Conjuring 2 (Filmkritik)

Familie Warren ist nach wie vor als Geisterjäger tätig und stets hilfsbereit. Ihr letzter Fall bei der Familie Lutz in Amityville hat jedoch sehr an ihrer Substanz gezehrt. Lorraine wird seitdem von bedrohlichen Visionen geplagt, und bittet ihren Mann nun kürzer zu treten und sich mehr auf ihre Arbeit als Unidozenten zu konzentrieren.

Es dauert nicht lange, bis sich dann doch ein neuer Fall auftut. Eine allein erziehende Mutter ist mit ihren vier Kindern in ein altes Haus irgendwo in London gezogen. Das passt dem verstorbenen Vorbesitzer allerdings gar nicht und der wehrt sich gegen die Eindringlinge nach allen Regeln der Geisterkunst…

Kritik:

James Wan erzählt seine Geschichte um die beiden paranormalen Ermittler gekonnt weiter und beschert uns abermals ein gelungenes Gruseln mit einer angeblich wahren Begebenheit. Dabei zeigt er uns wieder neben der Hauptgeschichte einige Einblicke in das Leben und Wirken des Ermittlerehepaars. Auch diesmal treffen wir bei dem Nebenstrang auf eine Persönlichkeit, der später ein eigener Film gewidmet wurde, und die auch hier eine wichtige Rolle spielt.

Die Haupthandlung führt uns dann nach London, wo ein weiteres Spukhaus auf uns wartet. Das renovierungsbedürftige Reihenhaus ist recht stimmungsvoll in Szene gesetzt und versprüht eine gruselige Atmosphäre. Dazu passt auch die Musik sehr gute. Spannung kommt auf, wenn sich Schatten bewegen, aber es geht auch wieder ziemlich actionreich zur Sache. Die Effekte sind sehr gelungen und verstärken die Bedrohung durch die übernatürliche Macht.

Diese wird, wie so oft, über ein Quicha Brett von spielenden Kindern gerufen. Doch steckt mehr dahinter, wie wir aus dem Nebenstrang erfahren, und schön langsam verschmelzen beide Handlungen. Dies wurde im zweiten Teil wesentlich besser umgesetzt. Wir erinnern uns an die alte Puppe in Teil 1, welche nur am Rande in die Hauptgeschichte eingriff.

Die Charaktere sind teilweise ja eh schon bekannt und werden sehr gut weiter entwickelt. Die neue vom Geist heimgesuchte Familie ist auch gut ausgearbeitet. Und den Kindern gelingt es tatsächlich, nicht zu  nerven. Die Darsteller wirken routiniert und machen ihre Sache recht gut.

Fazit:

Gelungene Fortsetzung, die davon profitiert, dass der gleiche Regisseur mit den gleichen Darstellern die Geschichte weitererzählt.

Bewertung: 4 von 5.

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