Der Babadook (Filmkritik)

Die allein erziehende Mutter Amelia hat es nicht leicht. Sie hatte damals auf dem Weg zur Entbindung ihren Mann bei einem Unfall verloren und wird seit dem von Alpträumen geplagt. Auch ihr hyperaktiver Sohn Samuel leidet unter schlechten Träumen und glaubt ein Monster lauert auf ihn. Als der Junior dann im Bücherregal eine Buch über den Babadook findet, scheint die Sache nur noch schlimmer zu werden. Schon bald merkt auch Amelie die Präsenz eines dunklen Wesens im Haus…

Kritik:

Witziges Detail am Rande. Netflix hatte den Film versehentlich in seiner LGBTQ Abteilung gelistet, wodurch ein Hype entstanden ist. Doch richtig gut ist der Film nicht. Wobei ganz schlecht ist er auch nicht. Regisseurin Jennifer Kent versucht mit ihrer Version im „Unheimliche Geisterwesen im Haus“ Subgenre Fuß zu fassen.

Dies gelingt ja eigentlich eh recht gut und der Babadook vermag auch etwas Grusel zu verbreiten, nun ja, so lang er den Mund hält. So konfrontiert sie die eh schon total fertige Mutter mit einem bedrohlichen Wesen das nach ihr und ihrem Sohn trachtet. Ihre Psyche scheint ihr Streiche zu spielen, sie sieht den Babadook an allen möglichen Orten, was Kent recht gut gelungen ist.

Spannung kommt dabei auf und das große, unheimlich alte Haus trägt seinen Teil dazu bei. Das Set ist gut in Szene gesetzt und eine dichte Atmosphäre kommt dabei auf. Die Musik ist gut eingesetzt und passt zu den gezeigten Szenen.

Essie Davis überzeugt in ihrer Rolle als genervte und fertige Mutter. Und dieses Kind gibt ihr allen Grund dazu, es ist einfach nur furchtbar. Da kann man nur auf der Seite des Babadook sein. Und auch die anderen Kinder im Film sind echte Gfrasta.

Fazit:

Grusler mit guten Ansätzen die dann durch mega nervende Kinder ruiniert werden.

Bewertung: 2 von 5.

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