These Peculiar Days (Filmkritik)

Acht Freunde treffen sich in einer Waldhütte um ihren Schulabschluss zu feiern. Doch bevor noch die Party los geht trüben Beziehungskrisen zwischen den jungen Leuten die Stimmung. Und so droht der von den Jungs geplante romantische Ausflug durch schlechte Laune der Mädels zu scheitern. Doch sie sind erwachsen genug um sich zusammenzureißen.

Sie nutzen den Ausflug um ihre Vergangenheit und Beziehungen Revue passieren zu lassen, bevor dann ein neuer Lebensabschnitt für sie beginnt…

Kritik:

Regisseur Chucho E. Quintero präsentiert uns hier seinen dritten Langfilm und geht es dabei recht ruhig an. Im Mittelpunkt der gemischten Gruppe steht Román, der zwischen seiner Freundin Isabel und seinem Freund Óscar hin und her gerissen ist. Er liebt es mit beiden Sex zu haben, doch kann er sich nicht für eine Seite entscheiden.

In Rückblenden erzählt Quintero die Beziehungsstrukturen seiner Protagonisten und lässt uns dabei auch an vergangenen Schäferstündchen um und in der Schule teilhaben. Der Strong Sex, den TLA auf ihrer DVD Hülle bewirbt, müssen wir allerdings erst finden. Er ist ja für den Film auch gar nicht notwendig. Manche Szenen sind erotisch genug und die Darsteller sind zum Glück nicht schüchtern und offen für so ziemlich alles.

Die Charaktere lernen wir im Verlauf des Films kennen. Anfangs scheint es, als passen sie gar nicht zusammen, nach etwas Drama teilen sie ein tristes Essen. Quintero verzichtet Anfangs auch komplett auf Musik. Erst am nächsten Tag stellt er uns seine Protagonisten quasi einzeln vor und wir erfahren wer mit wem warum und so weiter. Interessanter wirds als die Sprache auf einen Freund fällt, der nicht mitgekommen ist.

Quintero fängt seine Bilder in einer trübsinnigen Stimmung ein. Musik kommt später schon vor, wird aber spärlich genutzt. Das Set rund um die Waldhütte ist gut ausgestattet und trägt auch zur Atmosphäre bei.

Fazit:

Ein eher ruhiges Drama um junge Leute die einen Lebensabschnitt gemeinsam ausklingen lassen.

Bewertung: 2 von 5.

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