Wir (Filmkritik)

Als eine junge Familie einen Rummelplatz Am Strand von Santa Cruz besucht, hört die Tochter nicht auf ihre Mutter uns erkundet das Areal auf eigene Faust. Dabei erlebt das Mädchen in einem Gruselkabinett eine schockierende Begegnung. Es dauert einige Jahre bis das Trauma überwunden ist.

Jahre später fährt die nun erwachsene Frau mit ihrer Familie zu ihrem Strandhaus in Santa Cruz um einen erholsamen Urlaub zu verbringen. Am Strand treffen sie eine befreundete Familie. Doch Mama Adelaide fühlt sich in der Umgebung nicht wohl. Traumatische Erinnerungen kommen wieder ans Licht und Panik macht sich breit. Plötzlich fällt der Strom aus und Personen stehen in der Hauseinfahrt…

Kritik:

Nach seinem Erfolg „Get out“ liefert uns Jordan Peele den nächsten Hitkandidaten. Dabei stellt er uns eine Familie vor, deren Mutter mit einem traumatischen Erlebnis aus ihrer Vergangenheit hadert. Der Besuch des Ortes des Geschehens macht die Sache nur noch schlimmer. Bis dahin lernen wir die Familie und ihre Freunde kennen. Durch passende Musik baut Peele stets die richtige Stimmung auf.

Es dauert nicht lange, bis sich die Bedrohung manifestiert, die Adelaide schon erahnt hat. Peele hat hier im Vorfeld viel Wert auf Details gelegt. Wir entdecken Charaktere wieder, die bei der Eröffnungsszene schon da waren. Symbolik und lässt Raum für Interpretationen und er baut eine dichte Atmosphäre auf.

Als in der Nacht dann der Strom ausfällt und es quasi los geht, steigert er die Spannung und lässt uns vorerst mal im Dunkeln. Erst nach und nach erkennen wir die Beweggründe der anderen Menschen und erfahren ihre Hintergrundgeschichte, was gegen Ende etwas surreal anmutet, und die Ausmaße des Angriffs erahnen lässt. Und auch etwas Action ist uns gegönnt.

Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet, entwickeln sich über den Verlauf des Films und geben was von ihren Hintergründen preis. Die Darsteller machen dabei ihre Sache recht gut und überzeugen in ihren Rollen. Dies trifft erfreulicherweise auch auf die Kinder zu.

Fazit:

Gelungener Horrorfilm mit interessanter Geschichte und überzeugendem Cast.

Bewertung: 4 von 5.

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