Eine Überraschung zum Fest (Filmkritik)

Während der Weihnachtsferien besucht Olaf (Gunn) seine Eltern, wo ihn ein traditionelles und vor allem kitschiges Weihnachtsfest erwartet. Da sein Freund Nathan auch seine Eltern besuchen möchte, braucht sich Olaf vor seinen Altvorderen nicht um sein Outing sorgen.

Doch kommt es anders als geplant und Nathans Eltern verreisen im letzten Moment. Da er Weihnachten nicht alleine verbringen mag, beschließt er seinen Freund zu besuchen. Und während sich Olaf anhören muss, wann er doch nun endlich eine Freundin findet, läutet Nathan an der Tür. Das Chaos ist perfekt…

Kritik:

Make the Yuletide Gay ist eine locker witzige Komödie, die vor allem durch ihre schrulligen Charaktere überzeugt. Regisseur Rob Williams thematisiert das Outing gegenüber den eigenen Eltern und lässt stößt seinen Hauptprotagonisten in die für ihn unangenehme Lage, endlich raus zu kommen, aber nicht zu wissen wie ers angehen sollte, wobei er doch vor der Reaktion seiner Erzeuger Angst hat.

Machen es ihm die Eltern schon schwer genug, in dem sie über Freundinnen reden und gar seine Ex einladen. So findet Olaf einfach nicht den richtigen Moment um Mut zu fassen. Und dann steht auch noch sein Freund vor der Tür, der gar nicht weiß, dass Olaf vor seinen Eltern den Hetero spielt, wobei er auf der Uni ja total er selbst ist. Und gerade das scheint auch ihre Beziehung etwas zu belasten.

So nimmt sich Williams viel Zeit für seine Charaktere, stellt uns auch Nathans Snob-Eltern vor und bezaubert vor allem mit Olafs Familie. Mama ist total aufgeweckt, versprüht überall, außer bei der Nachbarin mit der sie sich seit Jahren Sticheleien leistet, kitschige Weihnachtsstimmung. Und Papa chillt als Uni Dozent, der ab und zu ein Graserl durchzieht. Und doch hat Olaf Bedenken sich zu outen und fürchtet, seine Eltern würden sich ihm gegenüber anders verhalten.

Die beiden Jungs sind ebenfalls sehr gut ausgearbeitet. Sie harmonieren, lieben und necken sich. Olaf spielt zuhause den steifen Hetero, während der charmante Nathan gleich von den Eltern ins Herz geschlossen wird. Die Darsteller überzeugen allesamt in ihren Rollen.

Williams legt auch viel Wert auf die Ausstattung der Sets, so kommt kitschige Weihnachtsstimmung auf und auch die Musik ist gut gewählt. Leider fehlt der Schnee um die Stimmung perfekt zu machen, aber in der Gegend fällt er leider nicht.

Fazit:

Eine Überraschung zum Fest ist zweifellos einer der besten und charmantesten Weihnachtsfilme. Und so steuern wir mit viel Humor und auch etwas Drama und einer Spur Romantik aufs Weihnachtsfest zu.

Bewertung: 5 von 5.

Wir bedanken uns bei Pro-Fun Media für die freundliche Unterstützung.

Hier könnt ihr die DVD kaufen.

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