Silent Night (Filmkritik)

Irgendeine Kleinstadt in den USA. Die Vorbereitungen für die alljährliche Santa Clause Parade laufen auf Hochtouren und die Polizei ist unterbesetzt. Doch gibt es genug für die Beamten zu tun. Neben Drogenhändlern, und Pornofilmern treibt auch noch ein Serienmörder im Weichnachtsmannkostüm sein Unwesen.

Deputy Aubrey Bradimore verlor ihren Mann letztes Weichnachten und da kommt ihr die Abwechslung durch den Dienst über die Feiertage gerade recht. Als sie den Serienmörder entdeckt will ihr aber niemand glauben, und der ist auch schon unterwegs zur Polizeistation, denn er möchte alle Unartigen bestrafen…

Kritik:

Steven C. Miller präsentiert uns hier das Remake zu Silent Night, Deadly Night aus den frühen 80ern. Doch haben die beiden Filme nicht sehr viel gemeinsam. Die Grundhandlung ist komplett anders, sodass ich das Ganze gar nicht als Remake ansehen möchte. Miller stellt uns eine eigenständige Geschichte vor.

Dabei gibt er seiner Hauptrolle auch einen Hintergrund und entwickelt einige seiner Charaktere recht gut. Die Darsteller wirken recht bemüht. In der kleinen Stadt treffen wir auf allerhand verschiedene Persönlichkeiten, und alle sind auf irgendeine weise „unartig“. Was dann wiederum nach viel Arbeit für unseren als Weihnachtsmann verkleideten Mörder klingt.

Der geht seinem Handwerk sehr blutig und recht kreativ nach. So sorgt er ständig für Abwechslung, aber nur wenig für Spannung. die Effekte sind erfreulicherweise gute alte Handarbeit, und recht blutig ausgefallen. Was dem Film gut tut, denn die Handlung ist relativ spärlich, doch dürfen wir erfahren, warum die Opfer für den Mörder unartig waren . Dies treibt zwar die Grundhandlung nicht voran, gibt aber einen kleinen Einblick in das Leben der für den Bodycount dienenden Charaktere.

Die Sets sind gelungen, was der Atmosphäre gut tut. Zum einen kommt etwas Weihnachtsstimmung auf, andererseits dienen sie um so manch menschliche Abgründe der kleinen Stadt zu verstärken. Auch die Musikauswahl passt zu den gezeigten Szenen.

Fazit:

Gelungener Weihnachtsslasher mit blutigen Szenen, aber leider wenig Handlung und keinen Tiefgang.

Bewertung: 3 von 5.

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