Harold & Kumar – Alle Jahre wieder (Filmkritik)

Einige Jahre sind vergangen, Harold und Kumar haben sich lange nicht gesehen. Harold ist nun erfolgreicher Börsenmakler, der es aber bis jetzt nicht geschafft hat, die Gunst seines Schwiegervaters zu gewinnen. Papa in spe ist total in Weihnachten vernarrt, also versucht Harold alles, um das Fest für die Familie perfekt zu machen. Da passt der scheußliche Plastikchristbaum gar nicht dazu. Kurzerhand schafft Schwiegerpapa eine echte Tanne ran.

Während Kumar sein Leben als mittelloser Kiffer fristet. Seine Freundin hat ihn verlassen und taucht kurz vor Weihnachten wieder auf um ihm zu sagen, dass sie schwanger ist. Eines Tages findet Kumar ein Paket vor der Wohnungstür, das an Harold adressiert ist und beschließt es seinem alten Freund zu bringen. Doch wie es der Zufall will, fackeln die Beiden Papas Baum ab, den Harold schmücken sollte, während die Familie Manhattan besucht. Nun gilt es bis Mitternacht den perfekten Baum zu besorgen. Eine wahnsinnige Odyssee beginnt…

Kritik:

Nach einer Jagd im Drogenrausch nach dem bestem Burger der Stadt und einem unfreiwilligen Besuch in Guantanamo sollte man annehmen, die beiden Freunde seien erwachsen geworden. Nun, das trifft zumindest für 50 % des Gespanns zu. Über die Jahre haben sich die beiden ehemals besten Freunde entfremdet und müssen hier wieder zusammen finden, um eine Lösung für ein Problem zu finden, das sie ohne sich getroffen zu haben nicht hätten.

Aber dann bliebe uns eine nicht immer witzige Odyssee durch das weihnachtliche New York erspart, wo uns neben Animationseinlagen auch einige Gaststars und weitere skurrile Personen, wie Neil Patrick Harris erwarten. Genial ist allerdings Danny Trejo als grimmiger Schwiegervater. Kal Penn und John Cho kennen wir ja schon aus den Vorgängerfilmen. Und sie überzeugen wieder in ihren Rollen.

Humoristisch erwarten uns wieder einige flache Witze, waghalsige Kifferaktionen, unter Drogen gesetzte Kleinkinder und leider auch rassistische Stereotypen. Und doch gelingt es bei dem ganzen Chaos doch noch Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Nebenbei erwähnt, der Film wurde für den 3D Hype mit ein paar unnötigen Einstellungen bereichert.

Fazit:

Das bekannte Kifferduo ist halbwegs erwachsen geworden und versucht Weihnachten zu retten, das sie zuvor selbst ruiniert haben. Leichte Unterhaltung ohne Tiefgang.

Bewertung: 2.5 von 5.

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