Mein bester Freund (Filmkritik)

Lorezo lebt mit seiner Familie in einer kleinen Stadt irgendwo in Argentinien. Eines Tages steht Caito vor der Tür. Er ist der Sohn eines Freundes von Lorenzos Vater. Da es in seiner Familie einen schweren Unfall gab, nimmt Lorenzos Familie den Jungen mehr oder weniger widerwillig bei sich auf. Lorenzos Papa besorgt dem Jungen einen Job auf einer Baustelle.

Caito ist recht ruhig und bekommt dennoch ständig Ärger mit seinen neuen Zieheltern. Doch Lorenzo ist von dem Jungen fasziniert und nimmt in immer mehr in Schutz. Die beiden freunden sich an und Caito öffnet sich gegen über Lorenzo immer mehr…

Kritik:

Autor und Regisseur Martin Deus erzählt uns ein seinem ersten Langfilm eine Geschichte übers Erwachsenwerden und wie zwei doch von Grund auf verschiedene, junge Männer voneinander lernen um ihren Weg im Leben zu finden.

Dabei wird ein Junge in eine Familie aufgenommen, der eigentlich gar nicht so recht rein passt und einen Haufen Probleme mit sich schleppt. Einzig dem gleichaltrigen Sohn der Familie erzählt er was alles passiert ist, und findet in ihm einen Freund. Dieser beginnt sich um Caito zu sorgen und entwickelt Gefühle für ihn.

Doch Deus lässt seinen Hauptprotagonisten nicht geradlinig auf ein Ziel zusteuern. Wie oft im Leben weiß der Junge erst gar nicht was er will, dated Mädchen und fühlt sich doch zu dem geheimnisvollen Caito hingezogen. Seine Eltern zeigen sich dem gegenüber relativ offen. Caito hingegen kann aus seiner Haut nicht ganz raus, obwohl es ihm in Lorenzos Nähe scheinbar wesentlich besser geht und er sich wohl fühlt.

Die beiden jungen Darsteller könnten in ihren Rollen überzeugen. Großartiges dürfen wir natürlich nicht erwarten, doch transportieren sie ihre Gefühle recht gut auf die Leinwand. Ihre Charakter entwickeln sich schön über den Film hinweg. Auch Lorenzos Familie wirkt sympathisch. Die Musik passt zu den gezeigten Szenen und die Sets sind auch gut ausgestattet.

Fazit:

Mein bester Freund ist für einen quasi Erstling doch recht gut gelungen und teilweise gefühlvoll eingefangen. Es fehlt etwas an Tiefe und doch wäre interessant zu erfahren, wie die Sache dann weitergeht.

Bewertung: 2.5 von 5.

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