The Pool (Filmkritik)

Der junge Day arbeitet als Beleuchter für eine Filmcrew, die einen Werbespot in einem vor der Schließung stehenden Freibad dreht. Als die Arbeit getan ist, möchte Day noch etwas im Pool relaxen. Doch währenddessen wird das Wasser abgelassen und als er wieder aufwacht ist der Beckenrand unerreichbar. Er hat keine Chance die sechse Meter hohe, glatte Fliesenwand hochzuklettern.

Als die Anrufe seiner Freundin unbeantwortet bleiben, beschließt sie zum Pool zu fahren, wo sie Day schlafend auf einer Luftmatratze vorfindet. Ohne zu realisieren, dass der Wasserstand viel zu tief ist, springt sie ins Wasser. Dabei rutscht sie allerdings aus und schlägt sich den Kopf an. Als könnte es kaum noch schlimmer werden, bekommen die beiden ungebetenen Besuch von einem aus dem Zoo entlaufenen Krokodil…

Kritik:

Autor und Regisseur Ping Lumpraploeng präsentiert uns eine Geschichte die durchaus Potential hätte, aber verrennt sich dann in Logiklöchern. Was schon damit anfängt, dass der Hauptdarsteller mitsamt vollem Gewand schwimmen geht. Oder wie die Frau nur so dumm sein kann um nicht zu merken, dass im Pool viel zu wenig Wasser ist, bevor sie rein springt. Doch den größten Fehler begeht Lumpraploeng gleich zu Beginn des Films, wo er uns Szenen aus dem weiteren Verlauf zeigt und sich somit selbst spoilert.

Gut gezeichnet hat er aber seine Charaktere. Wir erfahren von ihren Hintergründen und sie entwickeln sich im Verlauf des Films. Weiters lässt er Days Zuckerkrankheit nicht außer Acht. Blenden wir mal die anfängliche Dummheit der Frau aus, trägt der fesche Theeradej Wongpuapan als Day den Film recht gut.

Als ständige Bedrohung haben wir auch noch das aus dem Computer stammende und sich eher atypisch verhaltende Krokodil, dem einige Szenen gewidmet wurden. Dazwischen kämpft Day gegen seine unüberwindbare Falle, was manchmal auch zum schmunzeln verleitet und uns wundern lässt, wie der Bursche nach einigen Tagen und Blessuren noch immer so viel Kraft aufbringen kann.

Spannung kommt gelegentlich auf und langweilig wirds im Film auch nie. Das Set ist gut gestaltet, wobei das Pool eher wirkt als wäre es schon lange nicht mehr in Betrieb, was der Atmosphäre gut tut. Laut Handlung soll es allerdings erst nach dem Dreh geschlossen werden.

Fazit:

The Pool bietet neben etwas Unlogik einige frische Ideen und überzeugende Darsteller. Zuviel Spannung dürfen wir uns allerdings nicht erwarten.

Bewertung: 2.5 von 5.

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