Wrong Turn (Filmkritik)

Als Chris vor einem Verkehrsstau auf eine Waldstraße ausweicht, kracht er dabei in ein stehendes Auto. Dieses hatte eine Reifenpanne, weil offensichtlich ein Stacheldraht auf die Straße gespannt war. Da er ja eh keine andere Möglichkeit hat, schließt er sich den fünf Insassen des Wagens an und sie suchen im Wald nach Hilfe. Schnell merken sie, dass sie von einer Horde Inzüchtler gejagt und getötet werden…

Kritik:

Rob Schmidt lieferte mit seinem ersten Wrong Turn Film einen durchaus soliden Vertreter aus dem „Wir laufen durch den Wald und werden getötet“ Subgenre und zog ganze 5 Fortsetzungen nach.

Dabei lässt er eine Gruppe von jungen Leuten Bekanntschaft mit grauslich entstellten Inzuchtwaldbewohnern machen. Dies passiert gar etwas spannend und teilweise recht blutig, wodurch der Film ja erfolgreich wurde, denn an den Darstellern kann es nicht liegen. Diese spielen ihre Rollen ab, geben ihren Charakteren wenig bis gar keine Tiefen. Emotionen erlauben sie sich wenn überhaupt auch nur recht kurz. Die Charaktere selbst sind eher Nebensache, wir erfahren ihre Hintergrundgeschichten nicht. Ja sie sind halt da um zu sterben.

Und das tun sie mit recht gelungenen, handgemachten Effekten. Mit denen wird nicht gespart und die Mutanten entpuppen sich als Kannibalen. Die Masken der Bösewichte sind detailreich gestaltet und sehr gelungen. Die Kulisse im Wald bietet eine gelungene und angespannte Atmosphäre, und wie gesagt kommt sogar gelegentlich etwas Spannung auf. Gegen Ende wirds sogar noch etwas actionreicher.

Fazit:

Solider Waldslasher mit guten Effekten aber wenigen Ideen.

Bewertung: 3 von 5.

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