The Nun (Filmkritik)

Nachdem ein junger Mann eine erhängte Nonne an der Klostermauer in der rumänischen Pampa gefunden hat, schaltet sich der Vatikan ein und schickt zwei Ermittler, einen erfahrenen Exorzisten und eine Novizin, die schon ungut aufgefallen ist, als sie über Evolution gesprochen hatte. Die Dorfbewohner fürchten sich vor dem Kloster und der näheren Umgebung. Einzig der Finder der Leiche, Frenchie, wagt sich mit den beiden Ermittlern zu dem alten Gemäuer.

Besonders freundlich werden sie nicht empfangen, doch wird den beiden Kirchenangestellten gewährt, im Kloster zu übernachten. Schnell merken sie eine böse Präsenz im und um das Kloster. Doch nun sind sie mittendrin….

Kritik:

James Wan übergab für seine Nonnengeschichte aus seinem Conjuring Universum den Regiestuhl an Kollegen Corin Hardy, der zuvor nur Kurzfilme gedreht hatte. Hier konnte er sich erstmals bei einem Langfilm beweisen und dies gelang ihm recht gut. Die Geschichte ist interessant und spannend erzählt. Längen lässt Hardy kaum zu.

Besonders gelungen sind die stimmungsvollen Sets, die sehr detailverliebt sind. Dazu passt die Musik und diverses Auftreten von Nebel. So bieten das alte Klosterschloss mitsamt Friedhof eine dichte Atmosphäre. Dazu gesellen sich dann die Grusel- und Schreckmomente, die durch die Hintergrundgeschichte betont werden. Diese bringen Tempo und sind technisch gut umgesetzt. Auch auf beliebte Kleinigkeiten wie brennende, umgedrehte Kreuze wurde geachtet. Es gibt a bissl Blut, machen Szenen sind a bissl grauslich, so passt das recht gut zur gelungenen Kulisse.

Die Geschichte ist zwar interessant, doch leidet auch an diversen Logiklöchern. Die größte Frage die uns bleibt, ist warum der Vatikan eine unfertige Nonne auf solch eine Mission schickt. Wobei dies eh besser war als einen Haufen Exorzisten zu filmen, wie sie sich gegenseitig im Weg sind. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben auch eine kleine Hintergrundgeschichte. Die Darsteller machen ihre Sache dabei recht gut und überzeugen in ihren Rollen.

Fazit:

Gelungener Grusler für Zwischendurch. Viel Tiefgang braucht man nicht erwarten, dennoch ist die Geschichte interessant erzählt.

Bewertung: 3.5 von 5.

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