The Texas Chainsaw Massacre – Remake (Filmikritik)

Fünf junge Leute fahren nach ihrem Mexiko Urlaub durch die texanische Pampa Richtung nachhause. Auf dem Weg gabeln sie eine verstörte Anhalterin auf, die sich kurz darauf das Hirn raus schießt. Als sie bei der nahen Tankstelle um Hilfe rufen wollen, bestellt sie der Sheriff zu einer Mühle, da er gerade keine Lust hat wo anders hin zu fahren.

Da der Sheriff noch nicht da ist, gehen zwei der Freunde zum nahe gelegenen Haus um nochmal mit der Polizei zu telefonieren. Währenddessen verschwindet einer der Beiden. Als die anderen zum Haus kommen, wartet bereits Leatherface auf sie…

Kritik:

Nachdem die Reihe in den 90ern komplett an die Wand gefahren wurde, nach sich Produzent Michael Bay im Jahr 2003 der Thematik an und fand in Marcus Nispel einen fähigen Regisseur, der uns ein solides Remake abliefert, jedoch nicht an das Original ran kommt. Dabei baut er die Handlung etwas weiter aus, lässt die Grabschändung weg und erzählt uns warum die Gruppe durch die Pampa fährt.

Die Sawyer Familie wurde zur Hewitt Familie und hat sich verändert. Sie sind allesamt ernst und neigen nicht zur Überzeichnung. Nispel hat die Charaktere gut ausgearbeitet und gibt ihnen auch kleine Hintergrundgeschichten, und erzeigt uns erstmals Leatherfaces wahres Gesicht. Die Darsteller überzeugen in ihren Rollen. Sie wirken sehr bemüht. Im Mittelteil zieht Nispel die Szenen mit dem Sheriff unnötig in die Länge. Der Opa ist in diesem Fall keine halbverweste Leiche.

Aber gerade das und weitere Details des Originals fehlen, die damals einen großen Teil der Atmosphäre generiert hatten. Dennoch schafft Nispel hier einen guten Flair, und baut auch Spannung auf. Dazu trägt auch die Musik positiv bei. Die Kettensäge kommt ordentlich zum Einsatz und die Effekte sind sehr gelungen. Wo Hooper noch absichtlich zurückhaltend war, um ein besseres Rating zu bekommen, hält Nispel voll drauf und bietet auch was für Splatterfans. Das Set rund um das alte Farmhaus hat er erweitert und zeigt uns nun Einblicke auch in die viel beredete Fleischfabrik und andere stimmungsvolle Gebäude.

Fazit:

Eine durchaus gelungene Neuauflage mit jeder Menge Spannung.

Bewertung: 4 von 5.

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