Texas Chainsaw 3D (Filmkritik)

Nachdem Sally aus den Fängen der Sawyer Familie fliehen konnte stattet die Polizei der Familie einen Besuch ab. Als ein wütender Mob auftaucht eskaliert die Situation und die Sawyers fallen im Kugelhagel. Dabei brennt auch das Haus ab. Nach getanener Arbeit findet einer der Männer ein Baby hinterm Haus.

25 Jahre später ist aus dem Baby eine junge Frau geworden, die erfährt, dass ihre leiblichen Großeltern gestorben sind und ihr ein altes Haus vererbt haben. Als beschließen ihre Freunde, sie nach Texas zu begleiten. Dort angekommen sind sie vom riesigen Herrenhaus überwältigt. Doch im Keller des Hauses verbirgt sich das Grauen….

Kritik:

Nach einem erfolgreichen Remake und dessen Prequel war Regisseur John Luessenhop der Meinung die Geschichte der Sawyers weitererzählen zu müssen und bescherte uns somit einen fünften Teil. Dabei verwertete er Szenen aus dem Original, ignoriert die drei Fortsetzungen und schließt direkt an den ersten an. Die Handlung setzt schon am gleichen Morgen ein, an dem Sally entkommen ist.

Luessenhop hat sich nicht mal die Mühe gemacht, die Familie annähernd gleich aussehen zu lassen, wie in den Sekunden zuvor gezeigten Szenen. Dazu sind auf einmal viel mehr Leute im anders aussehenden Haus. Und dann offenbart uns Luessenhop auch noch, dass die mütterliche Seite der Sawyer Familie stinkreich war. Und dabei hausen sie in einer heruntergekommenen Hütte, während Oma im Herrenhaus flaniert.

Zumindest bietet er eine interessante Handlung. Die verrückte Sawyer Familie bleibt uns handlungsgedingt erspart und die Szenerie wird auf mehrere Orte erweitert. Die Polizei kommt auch zum Einsatz, wie auch manche Bürger der Stadt. Die Charaktere sind teilweise gut ausgearbeitet, haben eine Geschichte und werden durchaus gut verkörpert. Ein paar Nebenrollen dienen lediglich dem Bodycount.

Eine große Stärke des Films ist der gebotene Gewaltgrad, der seit den 2000er Jahren nicht mehr so stark zensiert wird. Die Effekte sind, wenn auch teilweise CGI durchaus gelungen. Da der Film in der neuen Hochphase des 3D Kinos entstanden ist, wurden auch einige Szenen speziell dafür gedreht. Auch kommt etwas Spannung auf sobald Leatherface im Einsatz ist. Dazwischen gibts leider einige Längen wo die Handlung und die Hintergrundgeschichte erzählt werden. Und nachdem unsere Hauptprotagonistin eine Sawyer ist, zählt diesmal auch Leatherface zu den Guten. Mehr oder Weniger.

Fazit:

Interessante Fortsetzung der Originalreihe, auch wenn einige Logiklöcher auftauchen. Ah ja, Abspann abwarten

Bewertung: 3.5 von 5.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s