Leatherface (Filmkritik)

Nachdem die Sawyer Kinder die Tochter des Sheriffs ermordet haben, nimmt die Polizei alle minderjährigen Kinder mit und steckt sie in ein Heim. Als 10 Jahre später Mama Sawyer etwas Chaos in dem Heim stiftet, da sie ihren Sohn nicht sehen darf, nutzen dieser und drei weitere straffällige Jugendliche die Gelegenheit für einen Ausbruch. Sie entführen außerdem eine junge Krankenschwester. Auf ihrem Weg nach Mexiko werden sie gnadenlos vom Sheriff gejagt, was den jungen Sawyer schließlich zu Leatherface werden lässt…

Kritik:

Nachdem es kurze Zeit ruhig um Leatherface geworden war, wollten die Regisseure Alexandre Butillo und Julien Maury nochmal ihre Version seines Anfangs erzählen. Doch anstatt eines klassischen Kettensägenmassackers präsentieren sie uns hier einen blutigen Roadtrip durch die Pampa.

Doch bis es so weit ist bekommen wir einen kleinen Einblick in die Nervenheilanstalt und lernen die Protagonisten kennen. Gut ausgearbeitet ist hier der junge Sawyerbub, der Anfangs recht schüchtern ist und im Verlauf des Films auf die dunkle Seite übertritt. Allerdings passen seine Statur und der Geisteszustand nicht zum Vorbild. Die anderen Charaktere sind allesamt etwas verrückt, werden aber nicht weiter vorgestellt, und durchlaufen auch keine Entwicklung.

So begeben sich die Jungendlichen mit ihrer zahmen Geisel auf die Flucht. Die Polizei ist ihnen auf den Fersen. Gelungen ist dabei der Einsatz von Farbfiltern und die Gestaltung der Sets, dabei kommt etwas Atmosphäre auf. Doch irgendwie will die Spannung nicht so recht dazu kommen. Die Morde gestalten sich dann recht brutal und visuell heftig, und es kommt auch wieder die Kettensäge zum Einsatz.

Fazit:

Netter Versuch eine Vorgeschichte zu basteln, die nicht ganz ins Gesamtkonzept passt.

Bewertung: 2.5 von 5.

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